Sie sind hier: » Archiv » Leitartikel 2011 » Leitartikel des Monats September » Leitartikel der KW38 » »Arbeit schaffen« ist aktive Förderung des Volkes 
 

Arbeit schaffen

ist aktive Förderung des Volkes  

 

23. September 2011

 

Gut bezahlte sichere Arbeit gibt allen Menschen in unserer Heimat mehr als nur Lebensunterhalt.

Sie gibt den Menschen Würde und Lebensinhalt.

Arbeiten ist ein Gefühl für alle Menschen, dass so gut ist, wie das Bedürfnis nach Essen, Trinken und Schlafen.

Die ärmsten Menschen in unserer Mitte

sind diejenigen, die keine Beschäftigung mehr finden.

Mittelständische Unternehmen und das Handwerk sind - nach wie vor - der größte Arbeitgeber in Deutschland.

Mittelständische Unternehmen und das Handwerk

haben sich seit Jahrzehnten als Träger von Innovation und Ausbildung bewährt. Hier sind noch heute am ehesten neue Arbeitsplätze zu erwarten. Familiengeführte Betriebe wirtschaften am nachhaltigsten und denken am wenigsten an Standortverlagerung oder Produktion im Ausland. Von daher ist ihnen die Arbeit zu erleichtern, nicht zuletzt durch Entbürokratisierung, aber auch durch eine sinnvolle Förderung und maßvolle und angepasste Steuerpolitik. Immer vor Wahlen setzten alle Parteien auf die Förderung von

mittelständische Unternehmen und das Handwerk.

Nach jeder Wahl haben es alle Parlamentspräsidenten oft sehr schwer Mitglieder aus

mittelständischen Unternehmen oder aus dem Handwerk

in den Reihen der Parlamente zu finden. Der so genannte Vorzeige - Handwerker oder Mittelständler, sowie auch der Vorzeigearbeiter, ist aber immer schnell zur Hand. Durchleuchtet man die Zusammensetzung deutscher Parlamente, so fällt sofort auf, dass die Mehrzahl der Parlamentsmitglieder sich aus Beamten, Lehrer, Soziologen, Politologen oder Juristen zusammen setzen.

Schreiner, Metzger, Maler oder Sanitär- und Heizungsbauer

trifft man dort sehr selten an. Das zum Beispiel Soziologen oder Politologen in der Regel nichts von

Wurstmachen, Anstreichen oder Toiletteninstallation

verstehen, ist noch einsehbar. Aber wie wollen sie dann über eine sinnvolle und nützliche Förderung von

mittelständischen Unternehmen oder dem Handwerk.

entscheiden? Aktive Standort- und Arbeitspolitik bedarf auch der Unterstützung der Politik und der regionalen Banksysteme. Das dreigliedrige deutsche Bankensystem aus privaten, genossenschaftlichen und öffentlich - rechtlichen Instituten hat sind jahrzehntelang bewährt und muss deshalb erhalten bleiben.

Lediglich Kreditvergaben und Existenzgründungen

bedürfen der Erleichterung.

Im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit und den prekären Arbeitsstellen ist die verstärkte Konzentration auf kleine und mittlere Betriebe in Deutschland wichtiger denn je. Kleine und mittlere Betriebe sind und bleiben die Hauptträger von Innovation und Beschäftigung. Eine bundeseinheitliche Wirtschaftsförderung wäre ein erster Schritt in eine nutzmehrende zukunftsorientierte Richtung. Bereits 1989 machte der DRSB allen Parteien in unserer Heimat mit der den Vorschlag für die

Kreditfabrik für den Mittelstand

die auf der Basis einer

DRSB - Bürger- oder Volksaktie

die wichtige Mittel zur Zukunftssicherung für kleine und mittlere Betriebe bereitstellen könnte. Dadurch entstünde eine dauerhafte sowie verlässliche

Finanzierungsquelle

die kleinen und mittleren Betrieben mit Hilfe der

DRSB - Bürger- oder Volksaktien

leichter Kredite verschaffen könnte. Nutzmehrende Wirtschaftsförderung ließe sich dadurch ohne politische Regulierungen zielorientierter und problemloser bewältigen.

Deregulierung der Flächentarifverträge und gezielter echter Bürokratieabbau, würden zusätzlich die Rahmenbedingungen für kleinere Unternehmen und Familienbetriebe verbessern. Gerade für

mittelständische Unternehmen und für das Handwerk

ist eine Vereinfachung von Verwaltungsabläufen und Verordnungen dringend erforderlich. Denn hier liegt ein erhebliches Potenzial für den deutschen Arbeitsmarkt.
Die Arbeitsmarktpolitik muss sich ab sofort schwerpunktmäßig auf Problemgruppen wie Langzeitarbeitslose und schlecht Qualifizierte kümmern. Gezielte Qualifizierungsprojekte erhöhen zusätzlich die Beschäftigungschancen älterer Arbeitsloser. Wenn Politiker nicht mehr wissen, was sie tun sollen, reden sie über Dinge von dehnen sie wenig verstehen. Und das ist wahrscheinlich das Schlechteste was Politiker derzeit tun sollten. Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über Tatsachen bestimmen aber das Zusammenleben. Wir brauchen in unserer Heimat mehr dauerhafte gut bezahlte Arbeitsplätze und nicht mehr Druckmittel gegen Leiharbeiter, Arbeitslose oder Hartz -IVler.

Denn jeder neue Arbeitsplatz in Deutschland beendet ein

Einzelschicksal eines arbeitslosen Menschen

und stabilisiert gleichzeitig die gesetzlichen Sozialsysteme sowie unseren Wirtschaftskreislauf.

 

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem