Dampf ablassen 2010 04 03

Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

Spezialausgabe zum Thema

„Der Fall Westerwelle”

 

03. April 2010

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

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E – Mail / anonymisiert

 

 

Der tiefe Fall / Westerwelle

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

erstaunlich aber Tatsache: Anfang des März waren 42% der Meinung, die Regierung leiste gute Arbeit. Ich wusste gar nicht, dass wir so viele Hotelbesitzer in unserer Heimat haben!?

 

Jedoch 51 Prozent waren bereits der Auffassung, sie mache einen eher schlechten Job.

Wo bitte schön sind die 42 Prozent, die der Meinung sind die Regierung leiste gute Arbeit?

Nie zuvor ist ein Außenminister oder FDP – Vorsitzender im Politbarometer schlechter bewertet worden.

Guido Westerwelle befindet sich den Angaben der Meinungsforscher seit Oktober 2009 auf Talfahrt!

Anscheinend hatte Westerwelle nur das Ziel in das Amt zu rutschen und sich dort dann über 4 Jahre lang einzunisten. Dann hofft er wahrscheinlich darauf genügend Kontakte für sich und seinen Freund geknüpft zu haben.

Nun steht Guido Westerwelle und seine FDP vor dem Scherbenhaufen den er selbst angerichtet hat.

Besonders schlimm: Die wieder aufflammende Kritik an der Homosexualität.

Vielleicht begreifen die Mitglieder und Freunde der FDP nun endlich, wer dort tatsächlich an der Spitze der FDP steht, bevor es zu spät ist.

Bei uns in NRW kratzt die Partei bereits an der 5 Prozentmarke. Schwarz / Gelb ist hier schon Geschichte.

Mit ein klein wenig „GLÜCK” wird Pinkwart sogar außerparlamentarischer Oppositionsführer. Verdient hätte es die FDP allemal.

 

Mit freundlichen Grüßen

DER VERFASSER

 

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E – Mail / anonymisiert

 

Westerwelle – Der Falleffekt der FDP

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

angeblich verbessern sich in der politischen Stimmung verbessern sich CDU / CSU auf 40%.

Die professionellen Sozialvernichter und Muslimeversteher von der SPD sollen auf 28% zugelegt haben.

Lediglich die FDP, Koalitionspartner in Berlin und Düsseldorf, wird mit knappen 6% gewertet. Das sind gerechnet auf die zurückliegenden zwei Wochen schon wieder fette 3% Minus.

Wenn Westerwelle und Pinkwart so weiter machen, werden sie mit Sicherheit nach der NRW – Wahl eine „4” vor dem Komma stehen haben.

Mit Pöbeleien gegen die Bürger und Streitereien in der Partei sind keine Wahlen zu gewinnen.

Geht die Wahl schief, dürfte Glas- und Lärmschutz ein wichtiges Thema werden.

Vielleicht schafft es ja Guido Westerwelle, frei interpretiert nach Dieter Nuhr, dass er jetzt einmal einfach nur die Klappe hält.

Wenigstens in den kommenden sechs Wochen bis zur Landtagswahl in NRW. Nichts wünschen sich die Freunde einer schwarz – gelben Koalition sehnlicher.

Bitte keine verbalen Blutgrätschen mehr à la Guido Westerwelle. Jahrelang war der frühere Paragraph 175 kein Thema mehr und viele Jugendliche wussten nichts damit anzufangen.. Auch hier hat Westerwelle für eine Wiederbelebung der Diskussion gesorgt.

Bravo Herr Parteichef!

Die römischen Ausfälle sowie die ohnehin nicht lösbaren Spiegelfechtereien um Steuersenkungen und die Gesundheitsreformen werden in den kommenden Monaten den Liberalen den Rest geben.

Die FDP hat sich in den wenigen Monaten seit der Bundestagswahl selbst zerlegt. Ohne jeglich erkennbares Zutun der Oppositionsparteien werden die Liberalen dafür Woche für Woche mit desaströsen Umfragewerten abgestraft.

Nun wandern auch FDP – Wähler in das immer größer werdende Lager der Nichtwähler.

Bravo Herr Außenminister!

Und mit Andreas Pinkwart und Gerhard Papke verkommt der FDP – Wahlkampf zur „billigen” Roadshow.

Beide zeigen doch den Wählern deutlich auf wie uneffektiv die Länderparlamente arbeiten.

Die Liberalen stehen weder für eine marktwirtschaftliche Erneuerung, noch für Freiheit oder Gleichheit.

Die Antisozialslogan:

„Privat vor Staat” – „Erarbeiten vor Verteilen” – Freiheit vor Gleichheit”

müssten doch selbst die Besitzer von 723.000 Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen wachrütteln.

Was wir dringend in NRW brauchen sind sicher und gut bezahlte Langzeitarbeitsplätze und keine neoliberalen Kampfparolen.

Mit freundlichen Grüßen

DIE VERFASSERIN

 

 

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E – Mail / anonymisiert

 

Der Fall Westerwelle

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

in der Tat ist die FDP mit Ihrer Unterstützung mit 14,6% bei der Bundestagswahl zu groß geworden.

Danach war die FDP nach der Wahl derart im Siegesrausch, dass Guido Westerwelle die Koalitionsverhandlungen kurzerhand in eine neoliberale Show verwandelte.

CDU / CSU konnte womöglich bis heute das Schlimmste verhindern.

Eine Umfragemehrheit im Bund oder in NRW hat Schwarz – Gelb schon seit Wochen nicht mehr.

In Landeshauptstadt Düsseldorf erscheint es von Tag zu Tag unwahrscheinlicher, dass der Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sein schwarz – gelbes Bündnis nach der Landtagswahl fortführen kann.

Da in überzeugten CDU – Kreisen der Gedanke an SCHWARZ – GRÜN böse Ekelpickel verursacht, bleibt Rüttgers nur der Ausweg über SCHWARZ – ROT, um seine Macht zu erhalten.

Das demokratische Problem ist aber, dass die Nichtwähler, deren Anzahl rapide nach jedem Versagen der Politiker zunimmt.

Die Mittelschicht in Deutschland fühlt sich über den Tisch gezogen und wenn die ersten Rentenbezieher ab 2011 realisieren, was „nachgelagerte Besteuerung” in Wahrheit bedeutet, werden extreme Parteien Zulauf erhalten.

Wir sind deshalb sehr froh, dass es Ihren Verein gibt mit der Möglichkeit so richtig

„Dampf abzulassen”.

Die Printmedien weigern sich ja sehr oft längere Leserbriefe abzudrucken.

 

Mit freundlichen Grüssen

DIE VERFASSER

 

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Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.

 

 

 

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