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Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

Spezialausgabe zum Thema

Freche Frauen wählen „Die Linke“

 

26. April 2010

 

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An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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E - Mail / anonymisiert

 

Was wählen freche Frauen?

 

Hallo, lieber Herr Piasetzky,

 

ich bin Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Meine Familie sagt, dass ich ein lieber Mensch bin.

Darf ich trotzdem „Die Linke“ wählen?

 

Denn auf den roten Großflächenplakaten stand bis vor wenigen Tagen:

„Freche Frauen wählen DIE LINKE“.

Oder soll ich womöglich die Sau raus lassen, wie es die Grünen plakatieren? Eigentlich gelte ich in meinem Freundeskreis als „VERTRAUENSVOLL“ und „HERZLICH“. Gemäß der SPD - Plakate müsste ich also Frau Hannelore Kraft wählen!

Oder doch besser noch Jürgen Rüttgers mit seiner netten Frau. Da weiß man was man bekommen wird:

ROT / ROT ist mit Rüttgers nicht drin!

Aber ist SCHWARZ / ROT volksunschädlich? Leistet SCHWARZ / GELB mehr für uns? Ist SCHWARZ / GRÜN tatsächlich eine Alternative?

Vielleicht sollte ich dem „Grinsebären“ Pinkwart vertrauen und den Aufstieg durch Bildung wählen?

Wäre sicherlich ganz TOLL:

„Ich als „Diplom“  Hausfrau oder „Diplom“ - Mutter“

mit späterem Anspruch auf einen Doktortitel!

Was soll ich Ihrer Meinung nach als lieber, verlässlicher und herzlicher Mensch wählen? Bin gespannt auf Ihre Antwort!

 

Mit herzlichen Grüßen aus XXXXXXXX

DIE VERFASSERIN

 

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E - Mail / anonymisiert

 

 

„Freche Frauen wählen DIE LINKE“

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

endlich einmal ein geiles Plakat. Das hat meine Kolleginnen und mich angesprochen, so dass wir uns die Internetseite dieser Partei angesehen haben.

Das Programm ist gar nicht so doof. Hartz IV weg und unsere Soldaten zurück nach Deutschland, klingt doch logisch.

Auch auf Ihrer Internetseite steht durchaus positives über

„Die Linke“.

Die Börsenumsatzsteuer würde alle abhängig Beschäftigten sofort entlasten.

Die Verstaatlichung von Banken ist sowieso überfällig. Zwei Kolleginnen wurden von der jetzigen „Targo - Bank“ dermaßen über den Tisch gezogen und haben sämtliche Ersparnisse verloren.

Was uns allen aber fehlt ist die Forderung der „LINKEN“, dass man die deutschen Versicherungskonzerne verstaatlichen möchte.

So etwas wäre zwingend notwendig, wenn man die ganzen Fehlspekulationen berücksichtigt.

Nun musste diese scheinbar volksnahe Partei per Einstweiliger Verfügung vom Amtsgericht Düsseldorf alle Plakate

„Freche Frauen wählen DIE LINKE“

entfernen lassen.

Denn das Gericht folgte dem Antrag des börsennotierten Filmunternehmens

Konstantin Film AG,

die auf ihr vermeintliches Urheberrecht pochte und als Produzentin des Films

„Freche Mädchen“

offensichtlich eine erhebliche Verwechslungsgefahr mit der Wahlkampfwerbung der „LINKEN“ sah.

„Äääh, wie bitte“?

Diesen Film kennt von unseren 42 Kolleginnen keine einzige. Das Plakat von den „LINKEN“ dagegen kennen alle und finden es prima.

Haben da wieder irgendwelche Strippenzieher und dunkle Netzwerker ihre dreckigen Finger im Spiel?

Wenn ja, wurde wieder einmal das krasse Gegenteil erreicht. Ursprünglich wollten nur 5 Kolleginnen „Die Linke“ wählen. Nach der Showeinlage mit dem Gericht sind es plötzlich 23 „freche Frauen“ die diese Partei wählen wollen.

Auch sooo kann Wahlwerbung funktionieren!

Hallo ihr LINKEN in NRW, nicht verzagen und einfach weitermachen. Wie steht der DRSB zu solchen Aktionen aus der Wirtschaft?

Liegen da schon die Nerven blank?

Denn immer mehr „Freche Frauen wählen DIE LINKE“

 

Mit „frechen“ und freundlichem Grüssen

DIE VERFASSERINEN

 

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E - Mail / anonymisiert

 

„Freche Frauen wählen DIE LINKE“

 

Guten Abend, Herr Piasetzky,

 

dürfen auch „freche Männer“ „DIE LINKE“ wählen? Wenn das möglich ist, dann hat diese Partei gute Chancen in NRW.

Das Plakat ist einsame Spitze und zeigt, dass die Parteiführung Humor hat. Die meisten Sprüche der anderen sind an Blödheit nicht mehr zu steigern.

„Lass die Sau raus“

von den Grünen ist nur ein Beispiel für absichtliche Volksverdummung.

Mit der Volksverarmung hat es ja richtig gut geklappt, als die GRÜNEN und ROTEN die Agenda 2010 und Hartz IV vom Stapel ließen. Und selbst Frau Künast würde Toyota nicht mehr öffentlich loben.

Ohnehin leiden diese berufsmäßigen Volksverarscher an Themenmangel und sind nur für alle anderen Parteien schmarotzende Trittbrettfahrer.

Deshalb sollen wohl alle Bürger die Sau raus lassen? Werden zu mindestens wir machen und unserem Wahlspruch folgen:

„Auch freche Männer wählen DIE LINKE“.

Bis neulich dann Mal

DIE VERFASSER

 

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Stand: 26.04.2010

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