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Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

Spezialausgabe zum Thema

„Kruzifix - Debatte“

 

02. Mai 2010

 

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E - Mail / anonymisiert

 

Die Kruzifix - Debatte

 

Guten Tag und hallo, lieber Herr Piasetzky,

 

das Kruzifix - Urteil des Bundesverfassungsgerichtes bewegte 1995 die Menschen in unserem Land wesentlich mehr als es die Parteien gemerkt haben.

Weil die höchsten Richter im Staat die bayerische Regelung für verfassungswidrig erklärten, nach der in jedem Klassenzimmer ein Kreuz zu hängen hatte, bebten nicht nur sehr viele Konservative, sondern vor allem noch gläubige Menschen die Hoffnung und Trost in Gott finden.

Seitdem schien, bis auf wenige Ausnahmen, dieses Thema vom Tisch zu sein. In jedem der 16 Bundesländer ist das ohnehin mit den Kreuzen unterschiedlich geregelt.

Jetzt freut sich Jürgen Rüttgers über das verspätete Osterei, dass ihm ausgerechnet eine CDU - Nachwuchshoffnung, nämlich die designierte niedersächsische Sozialministerin

Aygül Özkan,

[ un- ] heimlich ins Nest legte. Für mich der Beweis dafür, dass selbst die CDU von unheilvollen Kräften unterlaufen ist.

Christian Wulff sollte deshalb als Ministerpräsident von Niedersachsen seine Entscheidung noch einmal gründlich überdenken. Aygül Özkan ist nicht mehr haltbar.

Für meine Frau, meinen Sohn und mich steht aber fest, dass die CDU nicht mehr unsere politische Heimat sein kann.

 

Mit freundlichen Grüssen

DIE VERFASSER

 

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E - Mail / anonymisiert

 

Tollhaus Hannover - Kruzifix nochmal

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

der Ministerpräsident von Niedersachsen, Christian Wulff, wurde schon immer von vielen in der CDU überschätzt.

Deshalb sollte er vorsichtig sein mit seinen Entscheidungen, denn die Kruzifix -Entscheidung rüttele den Grundfesten unseres demokratischen, abendländischen Staates.

Bürger, die diese Kruzifix - Fragen vor das Verfassungsgericht brachten, erhielten damals  Morddrohungen. Noch heute werden Menschen hier im Land bedroht, wenn man sich öffentlich zu seinem Glauben bekennt.

Wo leben wir denn?

Doch nicht etwa in einem islamischen Land!

Als katholische Mütter glauben wir, dass jetzt sogar wieder mehr Kreuze als in den neunziger Jahren in Schulklassen hängen.

Doch was sich die muslimische zukünftige niedersächsische Sozialministerin

Aygül Özkan

In Niedersachsen herausnimmt ist für uns der Skandal in Deutschland schlechthin.

Unser Austritt aus der CSU ist beschlossene Sache und unsere Männer ziehen voll mit.

Für uns lässt sich die CSU seit einiger Zeit von der CDU vorführen. Jetzt ist Schluss damit. Seehofer wird sowieso den Rest der Partei zu Schrott fahren, denn gegen den Niedersachsen Wulff kann er sich nicht durchsetzen.

Eine neue Partei für gläubige deutsche Christen muss her!

 

Mit freundlichem Grüssen

DIE VERFASSERINNEN

 

 

 

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E - Mail / anonymisiert

 

CIDU die neue politische Kraft?

 

Hallo, sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

Kreuz oder Kopftuch - die Frage von religiösen Symbolen in Klassenzimmern schlug immer wieder hohe Wellen.

Einmal ist es das christliche Kreuz und ein anderes Mal das muslimische Kopftuch.

Das Kreuz gilt als akzeptabel, das Kopftuch ist es nicht.

Bekanntlich wurde in Hessen gegen das Kopftuchverbot eine Klage eingereicht, obwohl es dort gar keinen konkreten Fall in dem Bundesland gab.

Als im Februar 2010, die Stadt Düsseldorf damit anfing in den Gerichtssälen die Kruzifixe abzuhängen lief nicht nur ich als überzeugter  Christdemokraten dagegen Sturm.

Jürgen Rüttgers und Pinkwart sowie die Landesregierung hielten sich aus der Sache raus.

Ein schwerer Fehler wie sich herausstellte. Und nun das christlich - muslimische Glaubenschaos in Niedersachsen!

Möglicherweise bekommt die designierte Ministerin Özkan die Macht eingeräumt, dass sie jegliche religiöse Symbole in staatlichen Schulen entfernen darf. Für meine Freunde und mich das Signal die CDU zu verlassen.

Die sollen sich besser umbenennen in

CIU

Christlich Islamisch Union.

Vielleicht erhalten sie dann aus dem Kreis deutschstämmiger Muslime ein paar Wählerstimmen mehr. Bei den Grünen klappt so was mit Cem Özdemir und hievt diese Partei auf immerhin 9% bis 14%.

Über solch ein desaströses Ergebnis würde sich Jürgen Rüttgers bestimmt nicht freuen. Nach allen Skandalen in der NRW - CDU hat ihm auch noch sein Kollege aus Niedersachsen ein ganz besonderes „Vor - Wahlgeschenk“ gemacht.

Bleibt zu hoffen, dass der scheinbar wild gewordene vorgebliche Christdemokrat Christian Wulff noch rechtzeitig zur Besinnung kommt und

Aygül Özkan

wieder in der Versenkung verschwinden lässt. Sonst haben Rüttgers und die CDU tatsächlich „gute“ Chancen an die Ergebnisse der Grünen aufzuschließen. 

 

Mit freundlichen Grüssen

DIE VERFASSER

 

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Stand: 02.05.2010

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