„Dampf ablassen“
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Spezialausgabe zum Thema
Zetsches Milliardengrab
18. Mai 2010
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E - Mail / anonymisiert
Zetsches Milliardengrab
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
entweder Sie sind Hellseher oder einfach nur genial. Wie alle noch im Vollrausch der DaimlerChrysler lagen, warnte Sie vor den fürchterlichen Folgen. Jetzt bleibt nur noch die Frage, wann endlich auch die letzten deutschen DAX - Unternehmen Deutsche Bank, Siemens, SAP und Fresenius Medical Care aufwachen und sich von der New Yorker Börse zurückziehen.
Niemand hat so wie Sie die Unsinnigkeit herausgearbeitet, wie dumm und überflüssig es ist, das sich solide deutsche Unternehmen der Willkür der amerikanischen Justiz und Börsenaufsicht auszuliefern.
Selbst die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler - Gmelin sagte des Öfteren:
„Die Amerikaner haben
das erbärmlichste Rechtssystem der Welt“.
Nun dampft der große Mist im Kessel und alle können sehen, welch unheimlich großer Versager der vermeintliche Topmanager Zetsche ist.
Meine Empfehlung an den Aufsichtsrat:
Vertrag auflösen bevor
weiteres Unglück durch die Tür kommt!
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSERIN
PS: Wolfgang Bernhard sollte beim Aufwasch direkt mitgehen!
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E - Mail / anonymisiert
Dieter Zetsche / Der Milliarden - Jongleur
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
bevor Daimler an die Wall -Street ging, hatten nicht nur Sie versucht den Gang dorthin aus Kostengründen zu verhindern.
Hätte man auf gehört wären Milliarden Euro noch in der schwäbischen Kriegskasse und viele Arbeiter hätten sichere Arbeitsplätze.
Man kann sich nur noch wundern, daß bei so vielen Flops dieser Auto - Firma immer noch an den verantwortlichen Versagern festgehalten wird.
Nach Milliardenverlusten wachen die Schlafmützen in Stuttgart endlich auf. Was hatte man auch an der amerikanischen Börse zu suchen?
Wie man ja in der Vergangenheit gesehen hat, ist dort massiv Geld verbrannt worden.
Der Daimler - Konzern verlässt - Gott sei Dank - die New Yorker Börse. Das Unternehmen begründet den Schritt mit niedrigem Handelsvolumen und geändertem Investorenverhalten.
Großreinemachen ist im Schwabenlande angesagt! Also liebe Leute im Aufsichtsrat – nicht zögern, sondern Handeln!
Dieter Zetsche und Wolfgang Bernhard müssen sofort raus aus dem Unternehmen, denn Dank dieser Selbstdarsteller wurde das Traditionsunternehmen fast gehimmelt.
Weg mit Versager / Weg mit Ex - McKinsey - Beratern! Wir brauchen wieder Manager die FÜR ein Unternehmen arbeiten!
Das musste ich jetzt einfach loswerden. Bitte veröffentlichen Sie mein Schreiben. Die Zeitungen weigern sich solche Aufrufe zu drucken. Herzlichen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
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E - Mail / anonymisiert
Milliardengrab - Daimler / Mercedes
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
das Abenteuer der Globalisierung ist nun auch für Daimler / Mercedes zu Ende.
Was blieb:
Milliardenverluste, Arbeitsplatzvernichtung und ein desolates Management, denn nicht nur enttäuschte Hoffnungen an den Kapitalmärkten und teure Berichtspflichten in NY dürften bei dem Rückzug von Daimler / Mercedes eine größere Rolle gespielt haben.
Nach der Horrorhochzeit 1998 mit dem maroden Autokonzern Chrysler investierten zwar manche US - Pensionsfonds in die Aktien, doch nach dem Detroiter Milliardengrab zogen sie das Geld zurück.
Vielen Dank für Ihre aufklärenden Berichte über das nahende Finanzdesaster und über das unfähige Management.
Sie haben sehr vielen Daimlermitarbeitern den Arbeitsplatz gerettet und Kleinanleger vor noch größerem Schaden bewahrt.
Dafür gebührt Ihnen unsere volle Anerkennung. Männer wie Sie brauchen wir jetzt in Deutschland.
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSER
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Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.