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 „Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

Spezialausgabe zum Thema

Die neue Golfkrise

 

22. Mai 2010

 

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An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

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E - Mail / anonymisiert

 

Die neue Golfkrise

 

Guten Tag Herr Piasetzky,

 

wieso wirkt Claudia Roth nicht als neue „Ölprinzessin“ auf ihre Freunde in Amerika ein. Aufgaben gibt es in der amerikanisch / mexikanischen Golfregion genug. Die Gründung  einer ökologischen Partei, wie z.B. Bündnis 90 / Die Grünen zum Umweltschutz vor Ort.

Auch das Migrationsproblem durch die Rückgabe des Landes in einem einwandfreien Zustand an die Indianer könnte Claudia Roth zur Sprache bringen und lösen.

In den Winnetou - Filmen hielt ich immer zu den Indianern und leide noch heute an einem unheilbaren Karl - May - Syndrom.

Es ist unglaublich, dass die Amerikaner so extrem rücksichtslos mit der Natur, den eigenen Einwohnern und den Anrainerstaaten im Golf umspringen.

Wird wieder das System

Shareholder Value

brutal, gefühlskalt und gnadenlos durchgezogen?

Sind die Amerikaner wirtschaftlich tatsächlich schon am Ende der Fahnenstange angekommen?

 

Mit freundlichen Grüssen

DER VERFASSER

 

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E - Mail / anonymisiert

 

Die amerikanische Ölpest

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

schwarzen Humor scheinen unsere Freunde jenseits des Atlantiks in ausreichender Form zu haben.

Ausgerechnet in dem Sitzungssaal des US - Senats, in dem 1912 die Anhörung zum Untergang der Titanic stattfand, ging es am 11. Mai 2010 wieder um eine Katastrophe auf hoher See.

Diesmal kein ging kein Schiff unter, sondern die Ölplattform

Deepwater Horizon

im Golf von Mexiko.

Wie nicht anders zu erwarten

waren es wieder einmal die anderen gewesen.

Der Vertreter von BP beharrte darauf, dass die gesunkene Bohrinsel einer anderen Firma gehört. Großzügig beabsichtigt der Konzern „trotzdem“ die Kosten für die Umweltkatastrophe übernehmen.

Nun schieben sich alle an der Katastrophe beteiligten Unternehmen gegenseitig die Schuld zu. Der Mineralölkonzern BP betonte, die von ihm genutzte Ölbohrplattform sei im Besitz der Firma Transocean.

Große Überraschung:

Es waren erneut die Europäer, wenn man die Schweiz dazu zählen möchte, denn das weltgrößte Unternehmen für Bohrplattformen hat seinen Sitz in Zug in der Schweiz.

Die Amerikaner sind also völlig unschuldig.

Wer hätte so etwas für möglich gehalten? Statt BP tragen die Kosten für wirtschaftliche Folgeschäden hauptsächlich die Versicherer. Wahrscheinlich sogar alle aus dem „alten“ Europa.

Oooh, oooh welch ein Wunder!

Mit freundlichen Grüssen

DER VERFASSER

 

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E - Mail / anonymisiert

 

Die Ölpest im mexikanischen Golf

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

spätestens wenn unsere ach so geliebte Bundeskanzlerin zum Xten mal von dem amerikanischen Magazin Forbes zur mächtigsten Frau der Welt gekrönt wird, stellt sich mir die Frage, ob sie in Wahrheit amerikanische oder europäische Interessen vertritt.

Von den Amerikanern

bekommt man doch außer Katastrophen nichts geschenkt.

Ein wichtiger Auslöser für den Angriff der Amerikaner auf unseren Euro wird die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gewesen sein, um von dem eigenen Versagen abzulenken.

Demnächst wird es in den USA noch heißen, Europa wäre durch die Euroschwäche schuld an der Wirtschafts- und Finanzkrise gewesen. Es gibt Journalisten die bereits an der Legende arbeiten.

Vielleicht arbeiten auch die Jünger der Atlantik Brücke schon an ihren Legenden, dass sie selbst nur Opfer und nicht Täter der amerikanischen Machenschaften gewesen sind. Aus der Spiegelung der Beliebtheitsskala unserer Politiker in der Bildzeitung lässt sich leicht ablesen, wer von unseren Politikern am eifrigsten für seine amerikanischen Freunde tätig ist. Unser Verteidigungsbaron scheint noch in Führung zu liegen.

Das Wahlergebnis in NRW macht deutlich, wie schmerzfrei von der Bildzeitung unsere Bundeskanzlerin und der Verteidigungsbaron nach vorne geschrieben werden.

Für wie „dumm“ will uns die Bildzeitung noch verkaufen?

Wäre es nicht jetzt an der Zeit den Kauf dieser Zeitung kollektiv einzustellen?

Ohne Auflage - Keine Lügen mehr. Simpel - Aber wirksam!

 

Bis dann mal

DER VERFASSER

 

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Stand: 22.05.2010

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