Leserbriefe von DRSB - Lesern
28. Mai 2010
Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB - Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E - Mail / anonymisiert
Ende der Gemütlichkeit
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die Zeit der Gemütlichkeit für Banker, Assekuranzmanager, Lobbyisten und die Politiker sollte endlich vorbei sein.
Die aktuelle wirtschaftliche Großwetterlage bietet ideale Bedingungen für den katastrophalen Untergang.
Da macht es auch nichts, wenn soziale Systeme oder die Bildung zu kurz kommen, weil das Geld für Rettungspakete für „notleidende“ Banken benötigt wurde.
Immer wieder erscheint mir das berühmte Victory - Zeichen von Josef Ackermann vor Augen.
Das Symbol für Zynismus, Gier,
Dummheit und Banker - Arroganz zugleich.
Den ehrlichen Bürgern in unserem Land wird mittlerweile nur noch SCHWARZ vor Augen.
Weder Merkel noch Westerwelle suchen nach den Schuldigen. Die Brandstifter lässt man wieder einmal laufen.
In solchen Momenten wünsche ich mir mehr kollektive Verantwortung von unserer Staatsführung und mehr Mitwirkungsrechte für den DRSB e.V.. Ein Udo Piasetzky würde so mancher Fehlentwicklung bestimmt ein Ende setzen.
Denn die oft beschworenen Selbstheilungskräfte des Marktes haben nicht nur versagt, sondern schädigen nach wie vor unser Volk.
Die Menschen auf dieser Erde brauchen keine Globalisierung, keine multinationalen Konzerne und keinen unkontrollierten Geld- und Warenfluss.
Die Menschen in unserem Land brauchen eine raumorientierte Volkswirtschaft, die sich an den natürlichen Bedingungen und den Bedürfnissen ausrichtet.
Genau wie Sie es konzipiert und vorgeschlagen haben.
Angesichts der Finanzkrisen und Wirtschaftskatastrophen, die permanent produziert werden und schon wieder auf uns zulaufen, sollte sich doch jeder Mensch einmal grundsätzliche Fragen nach dem Funktionsfehlern in unserem Parteiensystem stellen.
Kann menschliches Unvermögen
und Gier überhaupt Aussicht auf Erfolg haben?
Evolutionär klug handeln die Berliner Politiker jedenfalls nicht.
Wer nur wie Sie und Ihr Verein ein klein wenig tiefer nachzudenken wagt, wird sofort darauf kommen, dass wir in unserem Land nur dann uns selbst und unsere Lebensgrundlagen nicht weiter gefährden, wenn wir materiell bescheidener werden.
Nachdem der Killer - Kapitalismus die Werte und Vermögen vernichtet hat, wird nun überall unser soziales Tafelsilber angeboten.
Jetzt geht es um die Befreiung von der Herrschaft des Geldes über uns.
Ohne die Rückkehr des Vertrauens werden alle Maßnahmen der Regierungen verpuffen.
Wie sagte der SPDler Karl Schiller so schön:
„Man kann die Pferde zur Tränke führen,
aber man kann sie nicht zum Saufen zwingen.“
Mag durchaus stimmen, aber man kann die Pferde auch wechseln, sonst war die Finanzkrise der Anfang von unserem Niedergang.
MfG
DER VERFASSER
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Brief / anonymisiert
Naht das Ende der CDU?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen 2010 genauso wenig Bürger, wie unseren atlantischen Lügenbaron.
Angela Merkel will einfach nur noch „Kanzlerin“ sein und unser Lügenbaron spekuliert mit der Hilfe seiner amerikanischen Freunde auf die Nachfolge.
Da beiden überzeugende Ideen und der Nachweis von echten Leistungen fehlen, versuchen sie, sich durch - zu - taktieren.
Aber menschengemachter Unfug bleibt Unfug - auch wenn beide der Philosophie nachhängen:
„Wer nichts erkennbares tut, verprellt auch keine Wähler.“
Die von Angela Merkel zurzeit noch geprägte Union möchte sich neuen Wählerkreisen öffnen und braut dadurch Unwetter zusammen.
Selbst die Miniatur - Klientelgruppen die sich im fundamentalen Gegensatz zu christdemokratischen Werten befinden, werden gefördert und verhätschelt.
Zum Beispiel die
LSU
[ Lesben und Schwule in der Union ]
schikanieren und beschimpfen in unserer Partei wertkonservative Christen als ewig Gestrige und Verklemmte.
Auf Tagungen mussten wir beobachten, wie sich Parteimitglieder aus der vorgenannten Minigruppe mit Drogen und Alkohol volldröhnten.
Soll diese Minigruppe die neue CDU sein?
Wer in seinen Wahlkreisen die Ohren aufhält, der hört aller Orten, dass es die Menschen in unserem Land fürchterlich leid sind, sich von Minderheiten schikanieren und rumschuppsen zu lassen.
Niemand möchte von Drogenabhängigen, Alkoholikern, Lesben oder Schwulen weiter regieren oder in die Krise getrieben werden.
Würde für die Manager von Banken und Versicherungskonzernen, vor ihrer Bestellung zum Vorstandsmitglied, ein Drogentest zur Pflicht werden, dann müssten noch heute viele dieser vorgeblichen Topmanager ihren Stuhl sofort räumen.
Unsere Hinweise auf das anhaltende Fehlverhalten gerade in dieser Personengruppe wurden, wie so oft in letzter Zeit, brutal weggebügelt.
Die Basis in der CDU wird dadurch immer mehr verleugnet, so dass die Krise in der Partei bald zum Flächenbrand werden könnte.
Katastrophen sind in der Union eigentlich nichts wirklich neues, aber die Dimensionen des Versagens nehmen stetig zu.
Neu ist lediglich, dass man heute behauptet, wir könnten ohne die Drogen - Junkies auf den Topetagen der Konzerne nicht mehr auskommen.
Noch vertritt die CDU im weitesten Sinne christliche Normen auf unterschiedlichen Gesellschaftsfeldern.
Das Problem ist nur, dass sich immer weniger Wähler mit obskuren Minderheiten identifizieren möchten und besonders Drogenabhängige, Alkoholiker, Lesben und Schwule rundherum ablehnen.
So etwas kann und wird nicht die Zukunft der CDU sein.
Vielen Dank, dass Sie sich nach unserem ausführlichen Telefonat in Ihrem Verein dafür stark gemacht haben, dass unser Schreiben auf der Seite des DRSB e.V. erscheinen darf.
Mit freundlichen Gruß
FREUNDESKREIS DER CDU AUS XXXXXX
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