Sie sind hier: » »Dampf ablassen« Das demokratisch soziale Ventil » Dampf ablassen, 2010 » »Dampf ablassen« Leserbriefe von DRSB Lesern Spezialausgabe zum Thema Sichere Vorsorge darf kein Luxusproblem werden 
 

Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

Spezialausgabe zum Thema

Sichere Vorsorge

darf kein Luxusproblem werden

 

01. Juni 2010

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB - Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare

als Brief, Telefax oder E - Mail.

Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.

Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!

Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.

Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

================================================

 

E - Mail

 

Sichere Vorsorge darf kein Luxusproblem werden!

 

Sehr geehrter Herr  Piasetzky,

 

der Überschrift kann ich als Versicherungsmakler nur zustimmen. Zustimmen kann ich auch, dass besonders bei jungen Menschen die Gefahr durch Todesfall des Partners oder durch eine  Berufsunfähigkeit selbst zu verarmen, doch sehr unterschätzt wird.

Erschwerend kommt die seit 2001 in der gesetzlichen Rentenversicherung  abgeschaffte  Berufsunfähigkeitsversicherung für die Personen hinzu, die  zum  01.01.2010 noch keine   40 Jahre alt waren. Das man das  BU - Risiko und das Risiko auf Grund eines Unfalls,  in deren Folge die Invalidität, auch  günstig und preiswert absichern kann und auch absichern sollte, ist sicher auch  richtig.

Aber  diesem, Ihrem Argument, werden die meisten Kunden das Ziel verfehlen:

Zitat:

Ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem

firmengebundenen Generalagenten oder einem freien Versicherungsmakler kann hier sofort Abhilfe schaffen und das richtige Risikoprofil schärfen.

Zitat Ende.

Denn genau hier liegt der entscheidende  Unterschied  für den Kunden,  ob er  von  einem Vertreter  oder  einem [ seriösen fairen ] Versicherungsmakler beraten wird.

Dies möchte ich an 2  Beispielen verdeutlichen:

Erstens:

Eine  Risiko - Lebensversicherung wird der Vertreter der Gothaer nur  von der Gothaer anbieten [ Provision !! ],  aber nicht von der Direktversicherung Astell [ eine Tochtergesellschaft  der Gothaer ].

Zum Nachteil des Kunden.  Die Gothaer würde  Ihrem Vertreter  auch sicher jeden  anderen  Abschluss sehr übel nehmen und der Vertreter wäre die längste Zeit Vertreter der Gothaer gewesen.

Anderes Beispiel:

Risiko LV -  für 100 000 €, Mann, geb. 01.07.1980, Laufzeit  20 Jahre, kostet bei Dialog -Versicherung  98 € Netto / Zahlbetrag [ brutto 245 € ].  Dialog ist aber ein  typischer Makler - Versicherer, gehört  zum  Generali - Konzern. 

Wird nun der Generali - Generalagent die Dialog als Risiko - LV anbieten? Sicher nicht.

Was tut nun der Versicherungsmakler?  Er ist ganz frei in seiner  Entscheidung, welche Gesellschaft er als Vertragspartner hat und was er dem Kunden empfiehlt. Er haftet aber auch persönlich - mit seinem ganzen Eigentum - für seine  Beratung.  Üblicherweise wird er kaum [ muss er  auch nicht ] einen Direktversicherer anbieten.

Er könnte [ ist meist die Praxis] die Dialog anbieten, Preise siehe oben.

Zum Vergleich: WWK würde 166 € [ brutto 450 € ] , Barmenia 288€  Zahlbetrag [ brutto 345 € ] verlangen.

Allein im Vergleich zu diesen beiden Gesellschaften ist die Einsparung [ 60€  bis 190 € pro Jahr !! ] bei Vermittlung der Dialog enorm! 

 

Der wirklich gute, seriöse Versicherungsmakler toppt das noch: Er bietet dem Kunden  an: 70,80 €  Zahlbetrag  [ brutto 177 € ],  also noch 28 € Einsparung pro Jahr.

Bei diesem Angebot wird der  faire seriöse Versicherungsmakler aber seinen Mandanten verständlich machen [ müssen ],  dass er  dieses  Angebot nur machen kann, wenn der Mandant  seine gesamten Versicherungen über diesen Makler eindeckt, verwalten und betreuen lässt. Sonst  ist dies für den Versicherungsmakler kaufmännisch nicht leistbar, so lange es noch keine wirkliche  Honorarberatung für  Nichtselbständige mit den entsprechenden  gesetzlichen Grundlagen gibt. 

Zweitens:

Die Berufsunfähigkeitsversicherung bei einem Vertreter einzudecken ist meist ein  Fehler, den man nur einmal macht. 

Denn natürlich kann der Vertreter auch wider nur seine  Versicherung  anbieten, nicht auf andere  Anbieter zugreifen, er kann keinen Vergleich bezüglich Bedingungen und Preis mit anderen Versicherungen anstellen. Denn dann würde er eingestehen, die  Versicherung  xy ist besser, aber lieber Kunde, die kann [ darf ] ich Ihnen ja nicht verkaufen. 

Da  viele Versicherer sich einem  ganz bestimmten Kunden zuwenden [ Kaufmännische Berufe, Akademiker,  Handwerker, Selbständige ] ist der Abschluss  über einen  Vertreter wie ein Lottospiel. 

Ein weiteres wesentliches Handicap sind aber die  Gesundheitsfragen,  bzw. eben die  schon vorhandenen gesundheitlichen Störungen. Jeder Vertreter weiß um die  Bewertung seiner Gesellschaft, deshalb kommt es nicht selten vor, dass Fragen  abmildernd, nicht ganz  wahrheitsgetreu  …beantwortet werden, da die Ablehnung durch die eigene Gesellschaft  droht. 

Der Vermittler hat gearbeitet, erhält aber bei Ablehnung seinen Lohn [ Provision ] nicht.   

Der Versicherungsmakler

hat hier ganz andere  Möglichkeiten:

Er kann eine anonymisierte Voranfrage bei mehreren Gesellschaften stellen. Das macht Sinn,  erfolgt somit keine Eintragung des Kunden in die „schwarze Liste“   [ HIS - Wagnissonderdatei des GDV ], denn Namen werden nicht preisgegeben. 

Weiter kann er BU - Anträge  gleichzeitig an  mehrere  Gesellschaften stellen und später mit dem Kunden das beste Angebot  - wenn zum Bsp. Risikozuschläge erhoben werden - für seinen  Mandanten aussuchen. 

Da er für seine Beratung / Empfehlung haftet, wird er hier sehr sorgsam arbeiten und auch bezüglich Versicherungsbedingungen [ Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherungsgarantie , Verzicht auf Anwendung §  163 VVG durch VR,  garantierte Steigerung der BU - Rente im Leistungsfall,  Dynamisierung,  Bedingungen bei Selbständigen,  …]  seinen Mandanten über die  Vor - und Nachteile genau aufklären. Es gibt keine BU  ohne Nachteile und wenn  die Bedingungen „ super toll sind“, so ist naturgemäß der Preis hoch.

Eins ist  jedoch klar:

Hier ist und bleibt der Versicherungsgedanke eine Art Solidarität, wer einzahlt hat auch ein Recht auf Unterstützung / Zahlung im  Leistungsfall.  

Vorsorge zur eigenen Absicherung, zur Absicherung von Krediten/ Darlehen und  Absicherung der Familie, insbesondere der  Kinder ist wichtiger den je!

Leider wird dieser  berechtigte und sinnvolle Versicherungsgedanke  zu oft missbraucht, in dem zum Bsp. Vorsorge direkt  mit Kapitalbildung verbunden wird. 

Aber vor allem, in dem nicht die Bedürfnisse des Kunden, sondern das Umsatzziel des  Versicherers  und das Provisionsinteresse des Vertreters im Vordergrund stehen. 

Oder gar durch reine  Abzocke, wie dies oft durch Strukturvertriebe stattfindet. Hier wird am Bedarf vorbei gearbeitet  und die  negativen Auswirken werden zu oft verallgemeinert: Die  Versicherungen zahlen doch sowieso nicht. Weil der Kunde falsch beraten und somit falsch versichert war.

Eine gute und für viele  sehr nützliche Sache wird zum Negativthema, weil der Kunde nicht weiß, wem er vertrauen kann.

Es verwundert Sie, liebe Leser, sicher nicht, wenn ich empfehle:

Lassen Sie sich in Sachen Vorsorge / Versicherungen 

nur von einem bei ihrer zuständigen IHK zugelassenen  

Versicherungsmakler beraten und betreuen.

 

Mit  freundlichen Grüßen

Eberhard  Stopp   

Inhaber der Firma Fair - Makler.com 

 

Zur Veröffentlichung beim DRSB frei gegeben. 

 

================================================

 

E - Mail / anonymisiert

 

 

Sichere Vorsorge darf kein Luxusproblem werden

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

Ihr Artikel vom 26. Mai 2010 ist eine Wucht. Da ist er wieder:

DEN“ „Udo Piasetzky

wie wir in Jahre lang liebten!

Dafür,

dass Sie uns motivierten Kunden umfassend und richtig zu beraten.

Dafür,

dass Sie uns antrieben die passenden Risikoprofile herauszuarbeiten.

Dafür,

dass Sie uns täglich für unsere Aufgaben begeisterten.

Wann endlich steigen Sie wieder mit neuen und modernen Konzepten in den Markt ein?

Wann endlich gibt es ihn wieder?

DEN“ - „Udo Piasetzky“ -

den wir jahrelang für seine Motivationskünste verehrt haben?

Wir brauchen Sie! Die deutsche Assekuranz braucht Sie! Die Kunden brauchen Sie!

Dringender den je!

Nachfolgend unsere Telefonnummern. Nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf.

 

Mit freundlichen Grüssen

Ihre

VERFASSER

 

================================================

 

 

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.

 

             

 

 

 

Stand: 01.06.2010

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem