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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Christian Hindahl Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 26. Juni 2009

 

Deflation

- fünfter Teil -

Sicheres Geld

 

Das erreichte Wirtschaftswachstum im offenen Weltmarkt konnte nirgends auf der Welt langfristige, vollwertige Arbeitsplätze schaffen.

Weder in der Türkei, noch in Korea, Thailand, Indien oder China.

Vor allem aber nicht

 in denaltenwesteuropäischen Industrienationen.

Die Einkommen aus den bestehenden und neu entstehenden Arbeitsplätzen gaben oder geben den meisten Menschen immer weniger Geldmittel zum Leben.

Das dadurch bedingte Auseinanderdriften von Einkommen aus Unternehmen oder Vermögen und dem zu erzielenden Einkommen aus der Arbeit, war der Auslöser für den Wunsch der breiten Masse, ebenfalls wie die Reichen, durch lukrative Geldanlagen mehr aus dem Ersparten zu machen.

Da hatten es die Kapital - Traum - Flüsterer, wie zum Beispiel

Carsten Maschmeyer

[ Ex - AWDler ],

sehr einfach den Wunsch nach unbegrenzten Reichtum in den Köpfen der gutgläubigen Bürger zu entzünden.

Die Verwerfungen der durch den ungebremsten Liberalismus deregulierten Finanzmärkte zeigen nun auf, wie zerbrechlich die Grundstrukturen des Kapitalismus in Wirklichkeit waren.

Hier wird heute also entschieden in Wirtschaftswachstum, das die Armut in Deutschland reduzieren könnte und dem Wirtschaftswachstum, dass das die Armut sprießen lässt.

Viele Bürger die in dubiosen Anlageformen ihr sauer verdientes Geld verloren, sehen immer deutlicher, dass der neue Wohlstand durch Fondssysteme oder sonstige verrückten Cashburner sehr ungleich verteilt wurde, so dass die Kluft zwischen Arm und Reich stetig auseinander driftet.

Die eigentlichen Verursacher der Finanzkatastrophe,

Banken, Versicherungskonzerne und Fondsgesellschaften

werden aber zurzeit immer noch mit Milliarden Steuergelder aufgepäppelt, während die Bürger auf ihren Verlusten sitzenbleiben und in die Ecke der Verlierer gestellt werden.

Diese geschädigten Menschen wissen nun, dass die Finanzmärkte  ihrem Wesen nach instabil sind und gesellschaftliche Bedürfnisse nach Anerkennung oder Reichtum nicht befriedigen können.

Zum Beispiel hilft es geschädigten AWD - Kunden nicht weiter, wenn selbst ehemals seriöse Tageszeitungen über das Liebesglück von Maschmeyer und Ferres berichten. Auch diese Geschädigten wissen heute sehr viel besser, wie die Grenzen der Wahrheit von ihren Finanzberatern verschoben wurden.

Gibt es sicheres Geld?

Wie rette ich mein Vermögen?

Gibt es aber verlässliche Regeln für Geldanlagen?

Diese und vergleichbare Fragen erhält der DRSB e.V. täglich und die Antwort lautet:

JA!

In einer Deflationsphase zählt nur das sofort verfügbare Geld, denn in der weltweiten Wirtschaftskrise nimmt die Unsicherheit auf den Finanzmärkten stündlich zu, weil niemand genau wissen kann, ob getätigte Geldanlagen noch zu realisieren sind und welche Banken, Fondsgesellschaften oder auch Versicherungskonzerne bereits bankrott sind.

Dadurch entwickelt sich ein negatives Szenario zwischen den Zinsen für Schuldner und Gläubiger, denn derjenige der das Geld verliehen hat lässt sich in Krisenzeiten sein stetig steigendes Verlustrisiko ausschließlich vom Schuldner bezahlen.

Der unaufhaltsame Bankrott von

Banken, Versicherungskonzerne und Fondsgesellschaften

belegt eindeutig, wenn für den Schuldner die Zinsen massiv ansteigen, hat so etwas direkte Auswirkungen auf alle getätigten so genannten Investments.

Parallel dazu verfallen die Aktienkurse an den Börsen, weil die Finanzgurus die in Kernmärkten agierenden Unternehmen die finanzielle Basis unter den Füßen wegziehen.

Selbst festverzinsliche Wertpapiere oder Staatsanleihen verfallen in ihrem Kurs, je länger die Laufzeit andauert.

Die damit verbundene Unsicherheit bremst darüber hinaus die Kaufnachfrage völlig aus.

Was jetzt immer mehr Bürger so langsam richtig verstehen ist den Mechanismus, dass mit verfallenden Aktien und Anleihearten die darauf aufbauenden Fondsgesellschaften oder Versicherungen gleichfalls im Wert erheblich verfallen.

Es ist deshalb bedauerlicher Weise nach wie vor ein weit verbreiteter Anlegerirrtum, dass Gelder in einem Aktien- oder Rentenfonds sicherer sind als direkte Investitionen in Aktienwerte.

Fondsanlagen sind sogar wesentlich gefährlicher und unberechenbarer, weil die managenden Finanzgurus selten konkret über die tatsächlich getätigten Investitionen und Verluste informieren.

Verschärfend kommt noch hinzu, dass Fondsgesellschaften teils gepfefferte Gebühren absahnen, selbst wenn ihre Anlagewerte bereits den Bach herunter gegangen sind.

Dass Fondsgesellschaften nach dem Kapitalanlagegesetz so gar dazu berechtigt sind, die Auszahlung der vereinnahmten Gelder zu verweigern, wenn sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, dürfte sich in nur wenigen schriftlichen Beratungsberichten der Finanzberater wiederfinden.

Deshalb besteht für geschädigte Kapitalanleger die Möglichkeit auch das Vertreiberunternehmen in Regress zu nehmen.

Nachdem nun große Teile der Bevölkerung ihre Ersparnisse verloren haben, wird vielen immer klarer, dass die vollmundig versprochenen Renditen, insbesondere von Strukturvertrieben, in der anhaltenden Finanzkrise keinerlei Nutzmehrung mehr bringen wird.

Was nützt jetzt schon eine vermeintlich rentable Kapitalanlage, wenn man nicht darauf zurückgreifen kann?

Bereits seit seiner Gründung verweist der DRSB e.V. ständig darauf hin, dass

Liquidität und Verfügbarkeit von Geld

immer vor Rendite stehen sollte.

Denn je höher die versprochene Rendite ausfallen soll, umso höher ist auch das damit verbundene Verlustrisiko.

Daraus ist abzuleiten:

1.

Erspartes Geld

muss zeitlich und geographisch immer frei zur Verfügung stehen.

2.

Niemals riskante Anlageformen wählen.

3.

Kurzfristige Anlageformen bevorzugen

[ Tages- Monats- oder Jahresfestgeld ].

4.

Sicherheit und Liquidität stehen vor der Renditeerwartung.

 Wer also vor einer Deflation die vorgenannten Ratschläge berücksichtigen konnte, dürfte noch heute über stabiles und    

SICHERES GELD

verfügen und sich demnächst über seine gestärkte Kaufkraft freuen.

 

             

 

 

DRSB

 

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für

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sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

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Stand: 26.06.09

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