Deadhorse
Arabische Motive?
28. April 2010
Der Ort Deadhorse in Alaska [ USA ] ist selbst den meisten Amerikanern unbekannt. Nur wer die Filme von den so genannten
Ice Road Truckers
kennt, der weiß, dass dieser vergessene einsame Ort im Eis hauptsächlich aus Einrichtungen für die Menschen und Unternehmen besteht, die in der Nähe auf den
Prudhoe Bay Ölfeldern
arbeiten, um rund ein Drittel des täglichen Erdölbedarfs der USA zu decken. An so einem Ort sind Massentouristen oder sonstige Schaulustige unerwünscht, so dass es auch nur eine sehr begrenzte Anzahl an Unterkünften für Touristen gibt.
Verfolgt man aufmerksam auf den europäischen TV - Geschichtskanälen die regelmäßige Berichterstattung über Kriegsereignisse, so fällt immer wieder auf, dass die wirkungsvollsten strategischen Maßnahmen darauf abzielten, die Versorgung des Feindes mit Waffen, Munition, Verpflegung und Treibstoff zu unterbinden.
Denn eine Armee ohne Munition, Verpflegung oder Treibstoff verliert ihre Kampfkraft und Kampffähigkeit.
Zieht man zurzeit sachlich Bilanz, so muss man feststellen, dass die USA zurzeit noch nicht militärisch zu bezwingen sind.
Ein Angriff auf die USA würde also die totale Vernichtung der Angreifer zur Folge haben. Das ist einer der wesentlichsten Gründe dafür, warum die USA kein militärisch plausibles Ziel für einen Angriff von außen abgeben.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet, stellt sich doch sofort für jeden unvorbelastet denkenden Militärstrategen die Frage:
„Wem nützten die Anschläge vom 11. September 2001?“
Ansatzlos geriet nach dem Anschlag die gesamte arabische Welt und der Rest unter Generalverdacht. Jeder Staat, der Terrorristen beherbergte oder gar aktiv unterstützte, wurde von den Mächtigen in Washington auf die Liste der möglichen Bedroher der USA gesetzt. Und das, obwohl kein Staat dieser Erde ausschließen kann, dass sich auf seinem Boden Terroristen befinden oder eingeschleust wurden.
Irak und Afghanistan wurden mit Krieg und Syrien und der Iran werden bis heute mit massiven Drohungen überzogen und systematisch eingeschüchtert.
Genau genommen haben die Anschläge vom 11. September 2001 die Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft und den arabischen Staaten die Gefahr aufgezeigt, dass ihnen die USA jederzeit die Hoheit über ihre Erdölfelder und ihr Geld nehmen kann.
Parallel dazu erhielten die Israelis die zweifelhafte Legitimation, ihre Nachbarn immer brutaler bekämpfen zu dürfen.
Die Mächtigen in Washington nutzten jede Gelegenheit, von ihrer katastrophalen wirtschaftlichen Situation sowie vom nahenden Bankenzusammenbruch und dem maroden US - Dollar abzulenken.
Ohne den US - Staatsfeind Nr. 1
Osama Bin Laden
wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen und George Walker Bush hätte noch in seiner Amtszeit den Niedergang seiner Nation verkünden müssen. Das wirtschaftliche Herumeiern wäre Barack Obama damit erspart geblieben. Der neue US - Präsident hätte die Insolvenz der USA verkündet und ohne jede Vorbelastung einen wirklichen Neustart seines Landes wagen können.
Damit muss man die Frage stellen:
Welcher arabische Stratege oder Freiheitskämpfer hätte
am 11. September 2001 einen politischen Gefallen gefunden?
Und wenn ja, warum?
Welche arabischen Motive gibt es?
Denn den Schaden, den die Anschläge im September 2001 in der islamischen und arabischen Welt angerichtet haben und noch weiter anrichten dürfen, ist in der Geschichte ohne Gleichen.
Wer regelmäßig in deutschen Fernsehsendern Krimiserien verfolgt, dem dürfte bekannt sein, dass die wichtigste Spur, die zur Aufklärung eines Verbrechens führt, immer das Motiv ist.
Ob nun
Tatort, Der Alte, SOKO LEIPZIG,
Notruf Hafenkante, Küstenwache, SOKO STUTTGART
oder
Die Rosenheim - Cops,
überall suchen die Spurensucher [ KTU / Kriminaltechnische Untersuchung ] nach Fingerabdrücken, Tatwaffen, Telefonverbindungen, Stofffetzen, E - Mails, Leichen- und Trümmerteilen.
Aufmerksame Zuschauer wissen, dass die verschlagenen Täter oftmals versuchen, Spuren zu verwischen oder Indizien zu vernichten.
Das Motiv für jedes Verbrechen lässt sich aber nicht löschen. Ohne das auslösende
Motiv
hätte es die eigentliche Tat nicht gegeben und die Fernsehkommissare wären arbeitslos.
So bleibt den Straftätern nur der Ausweg, das Motiv zu verschleiern oder falsche Motive den Ermittlern zu präsentieren.
Bezogen auf den US - Staatsfeind Nr. 1
Osama Bin Laden
müsste also die Frage lauten:
Welches militärische, wirtschaftliche oder politische Motiv könnte
Osama Bin Laden
gehabt haben, das World Trade Center und das Pentagon anzugreifen?
Die arabische Unternehmerfamilie Bin Laden ist noch immer mit vielen amerikanischen Unternehmerfamilien befreundet und man unterhält zur Familie Bush ausgezeichnete Kontakte.
Hinzu kommt, dass die Terrororganisation von Osama Bin Laden von amerikanischen Geheimdienst CIA aufgebaut und unterstützt wurde.
Mit der finanziellen Logistik der
BCCI
[ Bank of Credit and Commerce International ]
heuerte der heutige US - Staatsfeind Nr. 1 muslimische Söldner für den Kampf der USA in Afghanistan an.
Der heutige US - Staatsfeind Nr. 1 kämpfte damals in Afghanistan direkt gegen die Sowjetunion. Mit seinem Stellvertreterkrieg griff Osama Bin Laden das kommunistische Imperium an der Peripherie an, holte für die Mächtigen in Washington die Kastanien aus dem Feuer und verschleierte deren tatsächlichen Absichten.
Welches erklärbare logische Motiv sollte
Osama Bin Laden also gehabt haben, das World Trade Center
und das Pentagon anzugreifen?
Gar keins!
Es ist geschichtlich belegt, dass es in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zwei bedeutende westlich gestützte Operationen zur Destabilisierung der Sowjetunion sowie des so genannten Ostblocks gegeben hat.
An erster Stelle steht nach wie vor die Wahl eines polnischen Staatsbürgers zum Papst. An zweiter Stelle ist der Versuch zu nennen, den Machthabern im Kreml ihr „besonderes“ Vietnam zu bescheren.
Beide Operationen haben nachweislich zum Erfolg geführt, denn durch die katholische Gewerkschaftsbewegung in Polen und durch den Krieg in Afghanistan wurde der Ostblock zur Aufgabe gezwungen.
Der heutige US - Staatsfeind Nr. 1 kämpfte in der Maske der Mudschaheddin als angeblicher Freiheitskämpfer lediglich für die Interessen der USA.
Hätte der US - Staatsfeind Nr. 1
Osama Bin Laden
als arabischer Freiheitskämpfer für alle Muslime den Imperialismus der USA bekämpfen wollen, so hätte er mit einem Angriff auf die Erdölfelder von
Deadhorse
den Wirtschaftskreislauf der USA sofort lahmlegen können. Denn ohne Strom und Treibstoff funktionieren die Computer nicht und die Mobilität der Amerikaner bricht von einen Tag auf den anderen völlig zusammen. Hinzu kommt ein Preissprung für Erdöl um geschätzte 80%.
Aus rein militärischer Sicht
gibt es in den USA vierzehn strategisch wichtige Ziele.
Hätte Osama Bin Laden nur drei davon gezielt angegriffen, dann wäre das imperialistische System der USA innerhalb von wenigen Tagen wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
Vermutlich aber haben sich Osama Bin Laden und die Mächtigen in Washington wechselseitig so viel zu verdanken, dass schon allein aus diesen Gründen ein gefährlicher Vernichtungsangriff auf die USA nicht beabsichtigt war.
Die Hauptunterstützer des vorgeblichen US - Staatsfeind Nr. 1
Osama Bin Laden
sind weder die Taliban, noch der Irak oder gar der Iran, sondern ausschließlich die USA.
Insofern spielt Osama Bin Laden noch heute eine wichtige Rolle im geopolitischen Umfeld der USA. Durch ihn gilt heute der Islam als Religion von Terroristen und die Moslems in aller Welt können seitdem überall mit Repressalien überzogen werden.
Dass ausgerechnet ein geborener Araber den USA die politischen Vorlagen für die Angriffe auf die arabische Welt liefert, zeigt in aller Deutlichkeit, dass die wahren Absichten von Osama Bin Laden keinesfalls von
ARABISCHEN MOTIVEN
getragen sein können.
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