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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

DRSB e.V. • Ikenstraße 8 • 40625 Düsseldorf

Herrn

Dr. Frank - Walter Steinmeier

Stellvertretender Parteivorsitzender der SPD

 

Willi - Brandt - Haus

Wilhelmstraße 141

D - 10936 Berlin

 

Düsseldorf, den 01. August 2009

 

Viertes offenes Schreiben an

Herrn Dr. Frank - Walter Steinmeier

Stellvertretender Parteivorsitzender der SPD

 

Aufbruch zum Besseren?

 

Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier,

 

nach Ihrer Meinung gehen CDU / CSU die Ideen aus und neue Impulse könnten eigentlich nur noch von Ihrer Partei zu erwarten sein.

Angeblich wollen Sie sogar einen

Aufbruch zum Besseren

bewirken. Dafür soll Ihre Mannschaft sowie das SPD - Programm stehen.

Seit nunmehr 11 Jahren steht Ihre Partei ohne Unterbrechung in der direkten Verantwortung der Regierungsarbeit.

Wohin wollen Sie als hauptverantwortlicher Autor für die

[ Armuts- ] Agenda 2010

die gutgläubigen Menschen in unserer Heimat noch führen?

Welche Verbesserungen halten Sie für notwendig? Möchten Sie womöglich die Fehler der Vergangenheit wirklich tilgen und von der Armuts - Agenda 2010 endlich Abstand nehmen?

Wenn ja, welche Programmänderungen möchten Sie den Menschen in unserer Heimat noch  vor der Wahl verkünden?

Welche Garantien geben Sie der deutschen Bevölkerung, dass Ihre möglicherweise noch zu erwartenden Wahlversprechen auch nach der Wahl eingehalten werden?

Mit welchen Reformen oder Gesetzgebungen, an denen Sie in der heutigen Koalition maßgeblich beteiligt waren, sind Sie nicht mehr einverstanden?

 

Bedauerlicherweise haben Sie das DRSB - Schreiben vom 11. Juni 2009 noch nicht beantwortet.

Auch hat der persönliche Referent von Herrn Müntefering noch keinen Weg gefunden, das Telefon so zu bedienen, dass eine verlässliche und sachliche Kommunikation mit den Unterzeichnern zu Stande kam.

Sind die rund 20 Millionen aktuelle Rentenbezieher keine interessanten Wähler für Sie oder die SPD?

Hat die SPD die aktuellen und zukünftigen Rentenbezieher als Wähler aus den Augen verloren oder gar völlig abgeschrieben?

Was meinen Sie mit Ihrer mehrdeutigen Aussage:

„Dieser Sozialstaat hat Rückenwind notwendig“?

Die traurigen Ergebnisse Ihrer politischen Arbeit belegen doch, dass niemals zuvor eine deutsche Partei die sozialen Leistungen in unserer Heimat derart brutal zusammengeknüppelt hat wie die SPD.

Sollten wir von Ihnen bis spätestens

07. August 2009

keine schriftliche Antwort vorliegen haben, müssen wir davon ausgehen, dass Sie und Ihre Partei am Wohlergehen des deutschen Volkes keinerlei Interesse mehr haben.

 

Mit freundlichen und besten Grüßen aus Düsseldorf

Ihr

Ihr

Udo Piasetzky

Hans - Josef Leiting

Vorstandsvorsitzender des

DRSB e.V.

Steuerberater und Vorsitzender der

Rentenkommission des DRSB e.V.

 

Stand: 01.08.09

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