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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Heinrich Sternemann Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 28. Oktober 2009

 

 

Die 19 gröbsten Sozialfouls der SPD

Es war nicht alles schlecht!?

 

Am 07. Oktober 2009 gab der designierte neue SPD - Chef und enger Weggefährte von Gerhard Schröder, Sigmar Gabriel, vor der erstaunten Presse zum Besten:

Es war nicht alles schlecht.“

Dabei müsste es dem SPD - Protagonisten aus Niedersachsen doch längst klar sein, wo die SPD ihre Wähler vergrault hat und noch weiter vergraulen möchte:

Bei der Armutsagenda 2010.

Leider denkt Sigmar Gabriel bei sozialen Verbesserungen für die Menschen in unserer Heimat nicht an eine Abkehr von der unsäglichen Agenda - Politik sondern an deren Weiterentwicklung.

Der SPDler verharrt in der festen Überzeugung, dass seine vorgeblich soziale Partei das Land in elf Regierungsjahren positiv verändert haben will.

Der DRSB e.V. ging deshalb den Aussagen von Sigmar Gabriel auf den Grund und zeigt anhand von „19“ so genannten „Reformen“ auf, für

WEN, WODURCH und WIE

die SPD das Land positiv verändert haben will:

1.

Armutsagenda 2010

Altersvermögensgesetz [ Riesterrente ] und Alterseinkünftegesetz [ Rüruprente].

Entmündigung und Enteignung der Bürger bei der privaten Altersvorsorge;

kalte Enteignung durch nachgelagerte Besteuerung der Renten.

 

2.

Armutsagenda 2010

Hartz IV.

Systematische Verarmung deutscher Bürger bei Arbeitslosigkeit.

3.

Umsatzsteuererhöhung von 16 % auf 19%

Einseitige Steuerbelastung der Bürger als Endverbraucher.

4.

Werkstorprinzip bei der Pendlerpauschale für Arbeitnehmer

Willkürliche Streichung notwendiger Ausgaben deutscher Bürger.

5.

Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte

Einseitige Steuerentlastung von Einkünften, welche nicht durch Arbeit erzielt werden.

6.

Heuschrecken - Einladungsgesetz

Steuerfreistellung

von Veräußerungsgewinnen aus Unternehmensübernahmen für Heuschrecken.

Gegenfinanzierung

durch Verdoppelung der Frist für Versteuerung von

Veräußerungsgewinnen bei Bürgern von 6 auf 12 Monate;

Erhöhung der Spekulationsfrist bei Immobilien von 2 auf 10 Jahre.

7.

Unternehmenssteuerreform

[ Kapitalgesellschaften ]

Senkung Körperschaftsteuer von 25 % auf 15 %.

8.

Unternehmenssteuerreform

[ Zinsschranke für den Mittelstand ]

Willkürliche Streichung von

notwendigen und normalen Betriebsausgaben für Zinsaufwendungen.

In Folge dessen ergibt sich eine Einengung der Refinanzierungsmöglichkeiten des Mittelstandes durch Fremdkapital.

Die Zinsschranke schafft die Grundlage für zwangsweise prekäre Refinanzierungsformen des Eigenkapitalersatzes  [ Mezzanine - Finanzierung ].

Mit dem „Mezzanine - Finanzierungsgesetz“ erfolgte ein weiterer Eingriff,

um die Schätze von nicht börsennotierten mittelständischen Unternehmen

durch  [ feindliche? ] Fremde zu heben.

Während beim Heuschrecken - Einladungsgesetz

die Übernahme des Mittelstandes von außen erfolgt, geschiet dies beim

„Mezzanine - Finanzierungsgesetz“ von innen.

Denn sind die

Mezzanine - Finanzierer

einmal mit im Boot, wird ein seriöser Mittelständler diese so schnell nicht mehr los.

9.

Zwangsveröffentlichung

von Jahresabschlüssen mittelständischer Unternehmen

Diese Regelung ermöglicht erstmals eine anonyme und umfängliche Informationsbeschaffung für Heuschrecken über nicht an der Börse notierte mittelständische Kapitalgesellschaften.

Die Unternehmensdaten werden per Gesetz

für interessierte [ Käufer- ] Kreise auf dem Silbertablett serviert.

10.

Gesetz zur Modernisierung

und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens

Ausschließliche Einreichung der Jahresabschlüsse und Steuererklärungen beim Finanzamt von allen Selbständigen, Gewerbetreibenden und Freiberuflern über ELSTER

per Internet ab dem Kalenderjahr 2011.

Wie haften Berliner Politiker dafür, dass aufgrund zunehmender

Wirtschaftskriminalität und Wirtschaftsspionage im Internet wegen des internationalen Verdrängungswettbewerbs das Steuergeheimnis gewahrt bleibt

und ein Missbrauch durch Heuschrecken zum Schutz aller Bürger und des Mittelstandes verhindert werden kann?

11.

Arbeitnehmerentsendegesetz

Schaffung der gesetzlichen und wirtschaftlichen

Grundlagen für prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

12.

Erbschaftsteuerreform

Faktischer Zwang des Mittelstandes zur Umsetzung des Arbeitnehmerentsendegesetzes.

13.

Abschaffung 7b- Abschreibung / Abschaffung Eigenheimzulage

Fortfall sämtlicher Förderwege für den Wohnungsbau.

14.

Einführung der so genanntenWohn - Riester

Vermeintliche Förderung des Wohnungsbaus.

Wie sollen junge Bürger mit Familie und Kindern Wohneigentum ohne steuerliche Förderung finanzieren können,

wenn sie gleichzeitig noch eine „Wohn - Riester“ ansparen sollen?

Die Auszahlung der „Wohn - Riester“ findet erst dann statt, wenn die Kinder längst aus dem Haus sind und diese dann noch der nachgelagerten Besteuerung unterliegt.

15.

Energieeinsparverordnung

Vernichtung von Volksvermögen durch Verrottung

von Neubauimmobilien aufgrund von Zwangsverkleisterung in Verbindung mit gesundheitsschädlicher Schimmelpilzbildung.

16.

Erneuerbare - Energie - Gesetz

Einführung einer 20 - jährigen Garantie für Solarvergütung,

welche circa das Fünffache des Preises für konventionellen Strom ausmacht.

Die geschätzten zukünftigen Mehrkosten

für Verbraucher betragen circa 34 Milliarden Euro.

17.

Gesundheitsreform

Die Gesundheitsreform stellt bei kritischer Betrachtung eine Deregulierung und Destabilisierung des Gesundheitssystems durch jahrelanges Herumexperimentieren dar [ Einführung einer Praxispauschale, Einrichtung eines Gesundheitsfonds ].

18.

Kriegseinsatz in Afghanistan

Aussage des Ex - Verteidigungsministers Struck:

„Deutschland wird am Hindukusch verteidigt“.

Welche bedrohliche Langzeitwirkung hat diese fatale Aussage für deutsche Bürger?

19.

Abwrackprämie.

Einseitige Wirtschaftsförderung

ohne Langzeiteffekt zugunsten der Automobilkonzerne.

Fehlleitung von Volksvermögen durch

unsinnige Verschrottung von funktionsfähigen Fahrzeugen.

Die aufgeführte Liste von Gesetzesänderungen und Maßnahmen ist die eigentliche Ursache für die extreme Abkehr der Bürger von der SPD.

Denn erst durch die aufgeführten so genannten

Sozialfouls

haben die verantwortlichen

SPD - Agenda - Politiker

die älteste Partei Deutschlands ruiniert. Ohnehin scheint sich die

Armutsagenda 2010

langsam aber stetig zum Sargnagel der SPD zu entwickeln.

Wie möchte sich die SPD

zu ihrer vorgeblichen sozialen Stärke zurückfinden?

Ohne sofortige Abkehr von der Agenda - Politik wird diese schwere Erblast der SPD sogar eine sich neu bildende Linksformation

ROT - GRÜN - ROT

in den politischen Abgrund ziehen und eine einheitliche Linksformation auf Dauer verhindern.

Denn eine Linksformation aus

ROT - GRÜN - ROT

ohne jegliche greifbare Standortbestimmung zu echten sozialen Werten und zu kollektiven Leistungen für die Menschen in unserer Heimat wird nachhaltig aufgerieben.

Glaubt man aber den vollmundigen Worten des designierten neuen SPD - Chefs

Sigmar Gabriel,

so war und ist nicht alles schlecht bei der SPD.

Doch was war und ist wirklich gut?

 

             

 

DRSB

 

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Stand: 21.10.09

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