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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 19. Oktober 2008

 

 

Das Wort am Sonntag

The End of the American Dreams

- Das Ende der amerikanischen Träume -

 

 

Gegenwärtig erleben die deutschen Bürger Ereignisse von höchst dramatischer Natur mit weitreichenden Auswirkungen auf die Zukunft des deutschen Volkes sowie auf den Rest von Europa. Seit dem spektakulären Zusammenbruch der Sowjetunion sind knapp 17 Jahre und im November 2008 19 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer am 09. November 1989 vergangen. Damals bestand die einmalige Chance, unter der Führung von Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland einen dauerhaften Deeskalationsprozess mit allen anderen Staaten auf der Welt zu beginnen. Die Rüstungsindustrien im Westen ebenso wie im Osten hätten in zivile Unternehmen umgewandelt werden können, so dass eine neue Phase eines gigantischen wirtschaftlichen Wachstums entstanden wäre, die als einmalig in die Geschichte eingegangen wäre.

 

Die ersten 2 Jahre unmittelbar nach dem Ende des kalten Krieges gewährten allen Europäern zunächst den verlockenden Blick auf eine mögliche neue Weltordnung, in der die unterschiedlichen Nationalstaaten zusammenwachsen und sich ideologische Konflikte in Luft auflösen. Ein großer Lebensraum der Kulturen wäre gebildet worden, in dem freier Handel und freie Kommunikation einen fairen Wettkampf der Nationen herkömmliche Rivalitäten in die Schranken verwiesen hätten. Die Welt wäre plötzlich wieder normal geworden.

Das war jedoch ein Trugbild.

 

Denn die Mächtigen in den USA wählten einen anderen politischen Weg und zwangen den Bürgern in Europa wieder einmal ihren Willen auf. Unter Zuhilfenahme der nach dem 2. Weltkrieg aufgebauten europäischen Netzwerksysteme entschieden sich die Mächtigen in Washington, wie eigentlich immer, für

Betrug, Hinterhältigkeit, Lüge und Krieg.

Damit wollten diese Machtsüchtigen in den USA verhindern, dass man die Kontrolle über die europäischen Kernländer verliert.

 

Vollkommen realitätsfern glaubten amerikanische Politiker fest daran, die einzig verbliebene Supermacht im gesamten Universum zu sein.

Andere tatsächliche Großmächte wie

China, Indien, Iran, Japan, Europa und natürlich Russland

kamen in Washingtons geheimer Geopolitik überhaupt nicht mehr vor. Erneut  dominierte das elende Ringen um Vorherrschaft, Ansehen und Einfluss in der Welt die internationale Szene. Obwohl der Wandel der sowjetischen und später russischen Außenpolitik bemerkenswert war, lagen die geopolitischen und strategischen Interessen der USA auf der reinen Hegemonie ihres Systems. Russland verzichtete  sogar auf regionale Hegemonie und zog seine Truppen aus benachbarten Staaten zurück. Die Mächtigen in Moskau strichen jahrelang konsequent den russischen Verteidigungshaushalt zusammen und suchten aktiv die Allianzen mit den westeuropäischen Staaten.

Russland wollte einfach wieder dazugehören.

Währenddessen sahen die Amerikaner ihr Selbstbild von der US - dominierten Weltordnung auf das Äußerste gefährdet. Politisch wie auch militärisch konzentrierten sich die Mächtigen in Washington darauf, ihre Fähigkeiten für eine US - Vorherrschaft über andere Staaten zu stärken und aufrechtzuerhalten. Traditionelle und nationale Interessen der Europäer wurden mit den von den USA entwickelten Machtknebeln der supranationalen Institutionen systematisch ausgeschaltet. Die EU war von Beginn an wirtschaftlich expansiv, so dass für die Mächtigen in Washington die große Gefahr bestand, dass sich die Europäer zu einem neuen Imperium entwickeln könnten. Geopolitische Realisten im Pentagon wiesen darauf hin, dass eine solche prosperierende Entwicklung in Westeuropa und in Russland die USA schlagartig politisch und wirtschaftlich stark zurückwerfen würde.

Dem mussten die Mächtigen in Washington Einhalt gebieten.

Entgegen den abschätzigen Ansichten amerikanischer „Beobachter“ entwickelte sich in Russland ein gesundes, stabiles Wirtschaftswachstum, das auf dem Export der enormen Erdöl- und Erdgasreserven aufbaute, so dass Russland mit großem Glanz auf die Weltbühne zurückkehren konnte. Parallel dazu wuchs jeden Monat die fatale Abhängigkeit der USA von

frischem europäischem Geld,

 

denn das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ mutierte tagtäglich zusehends zum

Land der möglichen Begrenzungen.

Die Expansionspolitik der Nato wurde deshalb gezielt missbraucht für die Fortsetzung des Versuchs aus der Zeit des kalten Krieges, Russland erneut einzukreisen und zu isolieren. Eine wirtschaftlich blühende Allianz mit Westeuropa musste mit allen Mitteln verhindert werden. Eine fast unbemerkte Auswirkung dieser imperialen US - Politik war im Jahr 1999 die Bombardierung Serbiens und Jugoslawiens, die zur Errichtung eines riesigen, außergewöhnlichen Netzes von neuen US - Militärstützpunkten als Vorwand diente. Die Mächtigen in Washington rechtfertigten ihr Handeln dadurch, indem sie eine Legende von Bedrohungsszenarien aufbauten. Bereits im Juni 1999 erreichte die Verbreitung der US - Stützpunkte in der ganzen Welt eine bis dahin nie gekannte qualitative neue Dimension. Die damit verbundenen gewaltigen Kosten konnten alleine durch die Steuerzahler in den USA nicht mehr aufgebracht werden.

Also musste man die europäischen Partner mit in das Boot ziehen.

Spätestens seit 2007 wurde es für viele Bürger auf der Welt immer klarer, dass die Mächtigen in Washington vorsätzlich Kriege und Konflikte mit Staaten in der ganzen Welt anstifteten, und das nicht ausschließlich, um die Kontrolle über das Erdöl oder andere Bodenschätze zu erlangen.

 

Das Bestreben der USA gilt der Beherrschung der Volkswirtschaften eines jeden oder aller rivalisierenden Anwärter auf die Macht in der Welt.

Das heißt im Klartext:

Jeder souveräne Staat oder jede Gruppe von unabhängigen Staaten, die beschließen könnten, Amerikas imperiale Rolle als Herrscher aller Weltangelegenheiten in Frage zu stellen oder nur zu stören drohen, landen automatisch auf der Liste der bösen Feinde. Im Jahr 2001 beschlossen deshalb die wenigen intelligenten Langzeitstrategen in Washington, dass ab sofort drastische Maßnahmen erforderlich seien, um die amerikanische Vorherrschaft weit ins neue Jahrhundert hinein aufrechtzuerhalten.

 

Fortan wurden China, Russland und islamische Staaten tiefgreifend desavouiert, diskreditiert sowie ihr Daseinszweck, ihre moralische Grundlage, ihre Werte, ihre Ethik und ihr Demokratieverständnis in Frage gestellt. Dieses perverse Säen von  Zwietracht soll diese „bösen“ Staaten schwächen und demoralisieren sowie gleichzeitig die europäischen Staaten enger mit den USA zusammenschweißen. Angesichts der in Serie geplatzten Träume der Amerikaner ist das ein Prozess der seit  Jahren vehement an Fahrt aufnimmt.

 

Dabei fiel Deutschland, als europäisches Schlüsselland, eine besondere Rolle auf der politischen Bühne zu. Deutsche Politiker müssen die Speerspitze spielen, damit die anderen willfähriger folgen. Damit wird vielen DRSB - Leser verständlich, warum Angela Merkel von amerikanischen Medien zur mächtigsten Frau der Welt gewählt wurde. Eine promovierte FDJlerin mit kommunistischer Vergangenheit wäre aus der Sicht der Amerikaner weniger für die ihr angedachte „US - Führungs“ - Aufgabe geeignet gewesen.

 

Dummerweise ist die deutsche Gesellschaftsstruktur nach einstimmiger Ansicht der

US - Langzeitstrategen für eine sklavische Gefolgschaft völlig ungeeignet. Selbst realitätsferne amerikanische Volkswirtschaftler und Politologen wissen, sobald funktionierende Volkswirtschaften ein bestimmtes Pro - Kopf - Einkommen erzielen, fordert eine wachsende Mittelschicht rechtliche und politische Mitsprache ein. Eine aufstrebende saturierte Gesellschaft kann bedingt dadurch sehr schnell gänzlich andere Wege einschlagen.

Dem mussten die Mächtigen in Washington Einhalt gebieten.

Unter dem Deckmäntelchen des ökonomischen und ideologischen Determinismus versuchte man den deutschen Bürgern zu suggerieren, dass in einer globalisierten Wirtschaftswelt

Meisterbriefe, Datenschutz für Mittelständler und Freiberufler

absolut unnötige Einrichtungen sind, die es zu beseitigen gilt. Die deutschen Politiker wurden angewiesen im Rahmen des Liberalisierungswahns die störenden, unnötigen vorgenannten Einrichtungen zu beseitigen.

Bekanntlich

sind sie immer noch fleißig dabei, die amerikanischen Wünsche umzusetzen.

Ist eine solche Entwicklung für deutsche Bürger gut?

Die Antwort lautet unmissverständlich:

NEIN!

Denn die Mängel der politischen aktuellen Reform - Systeme sind unverkennbar und werden täglich von zunehmend mehr Deutschen registriert.

Wer, wie es Angela Merkel vor dem Bundestag getan hat, einer Person wie

Hans Tietmeyer

wiederholt das Krisenmanagement im deutschen Finanzmarkt übertragen möchte,  zeigt auch durch diesen personellen Flop, sein wahres Gesicht, denn diese Absicht der deutschen Bundeskanzlerin lässt auf ihre absolute Rigorosität Rückschlüsse zu.  Zwar hoffen viele noch auf eine harmonische Wende, doch Angesichts des imperialen Machtstrebens der USA wird diese Hoffnung enttäuscht werden, solange das Volk sich nicht regt.

Wie wenig die Deutschen zurzeit begreifen, wer ihre wahren Feinde sind, zeigt die Tatsache, dass deutsche Politiker, die wir noch am Regierungssteuer ertragen müssen, von ihnen verlangen, für das amerikanische Finanzdesaster die

Kollektivlast

zu tragen, indem man dem Volk vorgaukelt, dass die Rettungsmilliarden der deutschen Steuergelder ausschließlich zu ihrem Schutz sind.

 

Niemand glaubt doch, dass die Tochtergesellschaft der

Hypo Real Estate,

die

Depfa in Irland,

dort gegründet wurde, weil dort der beste Finanzplatz für Europa ist. Bekanntlich ist Irland nach wie vor hauptsächlich damit beschäftigt, Agrarprodukte zu erzeugen. Eine funktionierende Finanzaufsicht, wie sie in Deutschland durch das BaFin sichergestellt wird, gibt es in Irland nicht.

Genau deshalb ist die Depfa in Irland niedergelassen.

  Das heißt im Klartext:

Deutsche Steuermilliarden, die in die Hypo Real Estate gepumpt werden, können durch die Depfa abgezogen und direkt in die USA weitergeleitet werden. Das ist der wahre Grund, warum die Westeuropäer angewiesen wurden, gigantische, vorgebliche  Rettungsprogramme aufzulegen. Es geht hier nicht um den Sparerschutz für die europäischen Bürger, sondern um das finanztechnische Überleben der USA, denn wenn der täglich benötigte Geldstrom ausbleibt, gehen tatsächlich an der

Wall Street

die Lichter aus.

Dieses zu erwartende Szenario haben die Börsen - Junkies bereits vollinhaltlich verstanden und werden in den kommenden Wochen an den Börsen dieser Welt Achterbahn fahren. Denn auf Dauer werden die so dargestellten europäischen

Rettungspakete

nicht greifen, da sich täglich in den USA neuer riesiger Kapitalbedarf aufbaut, der  immer lauter nach frischem Geld der Europäer brüllt.

Wahrscheinlich basteln die Mächtigen in den USA schon an der Legende, dass in so einem Fall die alleinige

Kollektivschuld

nur den Deutschen zugesprochen wird.

 

Die Europäer brauchen doch nur einfach die offenen Adern zuschließen, denn

The End of all American Dreams

- Das Ende aller amerikanischen Träume -

naht sowieso unaufhaltsam. Daran ändert auch nichts das tägliche Herüberschaufeln von

frischen europäischen Euros.

Diese unnütze Praxis verlängert nur das Leiden des amerikanischen Volkes, weil es notwendige, tiefgreifende Wirtschaftsreformen und einen sinnvollen, nutzmehrenden Wiederaufbau der Industrie in den USA verhindert.

 

Bedauerlicherweise werden zurzeit immer noch die guten, werthaltigen europäischen Euros der Bürger auf dem nordamerikanischen Kontinent verbrannt. Bedingt dadurch verlangsamt sich vorübergehend das weitere Aufblühen der europäischen Nationen.

 

             

 

DRSB

 

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