DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 14. Oktober 2009
Der DRSB e.V. fordert:
Friedensnobelpreis
für den japanischen Verteidigungsminister
Toshimi Kitazawa
Nach der Kapitulation im zweiten Weltkrieg wurde Japan von den USA bis heute politisch sowie wirtschaftlich gegängelt und musste stets zu Diensten sein, wenn die Mächtigen aus Washington darum „nachsuchten“.
Was die meisten Medien schamhaft verschwiegen, ist die Tatsache, dass die Japaner derzeit noch immer im Indischen Ozean US- Kriegs- und Versorgungsschiffe betanken und Marineeinheiten versorgen, die auf dem Weg nach Afghanistan oder dem Irak sind.
Eine direkte Beteiligung an Kampfhandlungen ist Japan aufgrund der pazifistischen Verfassung nicht möglich.
Gemäß verschiedener Medienberichte wollen die Japaner aber diese rein logistische Unterstützung für die von den USA geführten Kriege in Afghanistan und Irak einstellen.
Laut Verteidigungsminister
Toshimi Kitazawa
möchte die neue Regierung ein entsprechendes - im Januar 2010 - auslaufendes Gesetz nicht mehr verlängern.
Eine endgültige Entscheidung
der japanischen Regierung steht aber noch aus.
Während weltweit verantwortungsbewusste Politiker die Sinnlosigkeit von amerikanischen Militäreinsätzen erkennen, stockt der neue Friedensnobelpreisträger
Barack Obama
heimlich seine Truppen in Afghanistan auf.
Der neue Friedensnobelpreisträger schickt völlig unbeeindruckt von der Auszeichnung weitere Truppen an den Hindukusch.
Wie die
Washington Post
glaubhaft berichtete, autorisierte Barack Obama neben der im März 2009 angekündigten Aufstockung um 21 000 Mann die weitere Entsendung von mindestens 13 000 Soldaten. Angeblich soll es sich bei dem zusätzlichen Truppenkontingent vor allem um Ingenieure, Geheimdienstler, Militärpolizisten und Sanitäter handeln.
Wie der DRSB e.V. schon mehrfach feststellen musste, hat das Weiße Haus sowie auch das Pentagon in den letzten Monaten häufig größere Truppenverlegungen verschwiegen.
George Walker Bush
neigte zum Beispiel bei Truppenaufstockung dazu, nur Soldaten der Kampftruppen zu zählen und sparte regelmäßig die so genannten „unterstützenden Einheiten“ aus.
Die Menschen in den USA und Europa sollten von der massiven Aufstockung eigentlich nie etwas in Erfahrung bringen.
Nachdem der US - Oberbefehlshaber am Hindukusch, General
Stanley McChrystal,
die Entsendung von bis zu 40 000 zusätzlichen Soldaten forderte, arbeitete der zukünftige Friedensnobelpreisträger
Barack Obama
an einer neuen Geostrategie für Afghanistan, Iran und den Irak.
Die oppositionellen Republikaner unterstützen vorbehaltlos den Ruf nach mehr Soldaten in der Region, obwohl verantwortungsbewusste Demokraten lieber auf Distanz gehen. Derzeit sind in Afghanistan rund 65.000, im Irak ohne die so dargestellten
„Zivilversorger“
rund 124.000 US - Soldaten stationiert.
Selbst der erfahrene Vize - Präsident
Joe Biden
soll im vertrauten Kreise bereits für eine deutliche Reduzierung der US - Truppen plädiert haben.
Statt die Taliban - Aufständischen zu bekämpfen und die Marionetten - Regierung in Kabul zu schützen, sollten sich die amerikanischen Soldaten auf den Kampf gegen die direkten Feinde konzentrieren und das Grenzgebiet zu Pakistan sichern helfen.
US - Verteidigungsminister
Robert Gates
betont, wann immer er dazu die Gelegenheit findet, dass die US - Truppen auf absehbare längere Zeit in Afghanistan bleiben werden.
Das heimliche Vorgehen des US - Präsidenten setzt nun die Nobelpreisverleiher unter erheblichen Druck.
Denn wer Kriegshandlungen beginnt oder fördert, sollte für eine Verleihung des Friedensnobelpreises vorläufig nicht in Frage kommen.
Wer aber aktiv für Friedensprozesse eintritt oder Kriegshandlungen nicht mehr unterstützen möchte, der hat nach der Ansicht des DRSB e.V. eher diese hohe Auszeichnung verdient.
Der amtierende US - Präsident erfüllt keinerlei Voraussetzungen zum legitimierten Erhalt dieser ehemals hohen Würdigung für geleistete Friedensarbeit.
DRSB
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