DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Leserbriefe
von
DRSB - Lesern
Meerbusch, den 04. Oktober 2007
Vermehrt erreichen die DRSB - Redaktion Leserbriefe, die sich mit den DRSB - Artikeln auseinander setzen.
Da sich die Veröffentlichungswünsche wöchentlich verstärken und die DRSB - Redaktion die Namen und Anschriften der Verfasser kennt und überprüft hat, werden wir mit dem Beginn der 35. Kalenderwoche 2007 jeweils bis zu 3 Leserbriefe im Internet darstellen.
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und die heutigen Leserbriefe wurden von der DRSB - Redaktion nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Rechtsanwalt Andreas Kallen
c / o Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Rudolf - Lensing - Ring 75
40670 Meerbusch
XXXXXX, den 28. September 2007
Prognosen des Wirtschaftsweisen - Professor Rürup -
Sehr geehrter Herr Kallen,
im Kölner Stadt - Anzeiger war am 19. September 2007 zu lesen, dass der Wirtschaftsexperte Rürup keine Bankenkrise in Deutschland sieht und weiterhin ein stabiles Wirtschaftswachstum für Deutschland voraussagt.
Hoffentlich handelt es sich bei den Prognosen des Wirtschaftsweisen Prof. Rürup nicht wieder einmal um politische Beruhigungspillen für das Volk.
Die Glaubwürdigkeit und Rechtschaffenheit der deutschen Professoren um die neuen Rentenmodelle hat unter Ihren Analysen nicht nur bei mir heftig gelitten.
Mit vorzüglicher Hochachtung
DER VERFASSER
2. Leserbrief
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsmitglied
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Rudolf - Lensing - Ring 75
40670 Meerbusch
XXXXXX, den 25. September 2007
Weltweites Bankendesaster mit deutscher Beteiligung
DRSB - Internetartikel
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die sogenannte Subprimekrise auf eine globalisierte Wirtschaft zurückzuführen ist vollkommen richtig.
Doch bereits zu Zeiten des amerikanischen LTCM - Desasters oder aber der Asienkrise war dies nichts Neues. Mir erscheint es deshalb wichtig, inwieweit ein Krisenherd realwirtschaftliche Auswirkungen hat oder nur von den Finanzmärkten vorgespielt wird.
Denn die internationalen Börsenkurse gestalten die Nachrichten, nicht umgekehrt.
Diese Finanzmärkte hatten sich die letzten 15 Monate extrem heißgelaufen. Schon 2006 bemängelten Sie - völlig richtig - mit Ihrem Verein die zahlungsunfähigen
US - Häuslebauer mit ihrer miserablen Bonität.
Dass nun die Zentralbanken in Europa für ausreichende Liquidität sorgen, zeigt, dass es überall heftig brennt und aktive Hilfe gebraucht wird.
Im Gegensatz zum Jahr 1931, als die Krise sich verschärfte, weil die Zentralbanken Geld dem Markt entzogen, indem sie die Zinsen unnötiger Weise erhöhten.
Trotzdem müssen jetzt die Anleger von Geldmarktfonds Sorgen machen. Vielleicht sogar noch mehr als Risiko - Anleger, die, als die Zinsen für kurzfristiges Geld noch niedrig waren, strukturierte Produkte kauften und dadurch eine Wette eingingen, die sie heute verloren haben.
Die vielen dubiosen Produkte sind eigentlich nichts anderes als Ableitungen aus Derivaten.
Es ist also kein Wunder, dass Warren Buffet Derivate als „die“
Massenvernichtungswaffen
der Finanzmärkte bezeichnet.
Mit dem im Feuer stehenden Fonds der Düsseldorfer IKB wurden so gerade eben einmal 500 Milliarden US - Dollar gehimmelt.
Als Banker bitte ich Sie um absolute Diskretion, sollten Sie meine Zeilen veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
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