DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Leserbriefe
von
DRSB - Lesern
Meerbusch, den 27. Oktober 2007
Vermehrt erreichen die DRSB - Redaktion Leserbriefe, die sich mit den DRSB - Artikeln auseinander setzen.
Da sich die Veröffentlichungswünsche wöchentlich verstärken und die DRSB - Redaktion die Namen und Anschriften der Verfasser kennt und überprüft hat, werden wir mit dem Beginn der 35. Kalenderwoche 2007 jeweils bis zu 3 Leserbriefe im Internet darstellen.
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und die heutigen Leserbriefe wurden von der DRSB - Redaktion nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn Vorstand
Hans - Josef Leiting
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 22. Oktober 2007
Unser Bildungssystem
Sehr geehrter Herr Leiting,
endlich spricht mal einer die wirkliche Misere unseres Bildungssystems an.
In NRW wurde von der neuen Regierung das Zentralabitur eingeführt. In anderen Bereichen ist von der CDU nach der Regierungsübernahme nicht viel zu hören.
Hätte die alte Rotgrüne Regierung bereits ein Zentralabitur eingeführt, hätte die neue Regierung diese wieder abgeschafft, da es den Politikern nicht um ein Höchstmaß an Bildungsqualität sondern nur um das Ändern um des Ändern wegen geht.
Würden alle sinnvollen Elemente der Bildungsmodelle aus allen Bundesländern vereint, stände Deutschland ausgesprochen gut dar.
Die Leidtragenden wären dann nicht immer wieder unsere Kinder.
Den Kindern kann nicht alle vier Jahre ein neues Bildungsmodell aufgezwungen werden. Statt sich um die Ausbildung der Kinder kümmern zu können müssen die Lehrer sich permanent mit neuen Unterrichtsinhalten und Unterrichtsmethoden herumquälen. Diese Zeit geht verloren, um den Kindern etwas beizubringen.
So bleibt es nicht aus, dass Deutschland in den Pisa - Studien immer die rote Laterne hat.
Die Verantwortlichen sollten sich mehr um die wahren Sorgen und Nöte der Bevölkerung kümmern.
Dass es Kinderarmut in Deutschland gibt, ist ein Skandal. So erzählen mir meine Enkelkinder, dass einige Kinder nach dem gemeinsamen Frühstücken im Kindergarten gar nicht aufstehen, wenn die anderen längst spielen, weil sie sich ausgehungert erst einmal richtig satt essen müssen.
Wenn Eltern, aus welchen Gründen auch immer, ihren Kinder nicht genug zum Essen geben, muss gehandelt und nicht herumlamentiert werden.
Mit freundlichen Gruß
DIE VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 05. Oktober 2007
Föderalismus und keine Ende
Sehr geehrte Damen und Herren,
die ewige Diskussion der Politiker um eine Föderalismusreform ist für die Bürger kaum zu ertragen.
Mit diesen Diskussionen wollen die Politiker doch nur ihre eigene Position im Bund und in den Ländern festigen und erweitern.
Die Gesetzgebungsverfahren werden zäh und mühselig nach der Verabschiedung im Bundestag nochmals wieder durchgekaut, weil
> Länderinteressen <
von den neuen Gesetzen betroffen sein können.
Da müssen dann natürlich auch die Landespolitiker ihren Senf dazutun.
Die zweifellos notwendige Abschaffung des Systems Föderalismus wird somit nie erfolgen, solange alleine Politiker hierüber das Sagen haben.
Nur bei Einführung einer Volksabstimmung nach Schweizer Muster könnte dieses Thema ernsthaft zum Tragen kommen. Dies wird aber der Grund sein, warum sich die Politiker mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass diese Diskussion erst gar nicht hochkommt.
Volksabstimmungen für die Interessen der Bürger ist die wahre Basisdemokratie.
Seit dem sich die Grünen ebenfalls als etabliert ansehen und mit CDU, SPD und FDP ihr gemeinsames Süppchen in der Atlantik - Brücke e.V. kochen, wird es Zeit, dass wieder eine echte Bürgerbewegung aufkommt, die auch die Sprache der Bürger versteht und spricht.
Mit den Themen die Sie abdecken, sollten Sie sich eigentlich nicht
Deutscher Rentenschutzbund
sondern
Deutscher Bürgerschutzbund
nennen.
Mit Ihren Inhalten und Standpunkten lehren Sie bereits heute den Etablierten das Fürchten. Auf meine Stimme und die aus meinem Bekannten- und Freundeskreis könnten Sie fest zählen.
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSER
DRSB,
Wir kämpfen seit 19 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.