DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky und Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 10. November 2007
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
An die Vorstandsmitglieder des
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 31. Oktober 2007
SPD - die tote Partei?
Sehr geehrte Damen und Herren,
der SPD laufen seit Monaten zuhauf die Wähler und Mitglieder weg. Ihr Vorsitzender, Kurt Beck, ist scheinbar der eigenen Agenda 2010 überdrüssig geworden.
Krampfhaft versucht er - viel zu spät - heute daraus populistisch verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.
Wie immer „schmerzfrei“ wiederholt er lediglich einen alten Vorschlag von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der in der CDU heftig zurückgewiesen wurde.
Deshalb sagen zunehmend mehr und mehr SPD - Mitglieder und SPD - Wähler:
„So nicht Kurt Beck“.
SPD - Mitglieder und SPD - Wähler durchschauen längst die „Bauernschläue“ des neoliberalen Sozialdemokraten. Die SPD ist nicht mehr bereit, sich auf Veränderungen in unserer Gesellschaft einzustellen.
Mit der neoliberalen Methode
„Brot und Spiele für bedürftige Klassen“
lassen sich nur kurzfristige Erfolge erzielen. Diese Erkenntnis sammelte man bereits im alten Rom.
Unser „Genosse“ Kurt Beck hat aber anscheinend den Geschichtsunterricht geschwänzt oder er hat die falschen „Berater“.
„Eine Partei die nicht streitet, ist tot. Die SPD aber streitet und stirbt dabei“.
Kurt Beck fehlen das Führungsvermögen und das Charisma eines wirklich großen Sozialdemokraten.
Daran scheitert diese Partei in der Zukunft.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
c/o Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Rudolf - Lensing - Ring 75
40670 Meerbusch
XXXXXXX, den 30. Oktober 2007
Wer braucht noch die SPD
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
mit großer Freude lese ich Ihre Artikel im Internet und stelle täglich fest, dass Sie und Ihre Mitstreiter ausgezeichnet informiert sind und hervorragend recherchieren.
Die Artikel zu den Problemzonen der SPD treffen den Nagel auf den Kopf.
Sollte die SPD versuchen, die Linkspartei zu kopieren, wird sie in der Mitte der Gesellschaft Schiffbruch erleiden und einen kollektiven Selbstmord begehen.
Eine solche SPD kann nur in der Bedeutungslosigkeit versinken. Wer es fertig bringt, sich als Volkspartei der Mittelschicht darzustellen, stößt die Stammwählerschaft vor den Kopf.
Wenn die Arbeiterschaft als sichere Wählerbank aufgegeben wird, muss man sich nicht wundern, dass die SPD niemand mehr will.
Die SPD müsste endlich die Erkenntnis zurückgewinnen, dass sich in einer demokratischen Gesellschaft nicht die Bürger zum alleinigen Nutzen einer privilegierten Minderheit an die Wirtschaft anzupassen haben, sondern vielmehr im Gegenteil die Wirtschaft unter dem Primat der Bürger zu steuern wäre.
Solange es noch möglich ist, sollten die echten Sozialdemokraten versuchen das Ruder herumzureißen.
Denn nur wenn die SPD zu ihren Wurzeln zurückfindet, wird sie auch wieder gewählt.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
DRSB
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