DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 20. Dezember 2007
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstand
Deutscher Rentenschutzbundes e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 10. Dezember 2007
Ist die SPD noch wählbar?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
kurz und knapp möchte ich es auf den Punkt bringen:
Die SPD ist auf dem Weg in den totalen Neoliberalismus und für Menschen mit klarem Verstand somit nicht mehr wählbar.
Nach den Rentnern nehmen sich die Sozis nun auch noch die Autofahrer vor.
Anscheinend arbeiten Beck, Steinmeier, Steinbrück und Co. fleißig am „Projekt 18“ der FDP. Wenn sie auf diesem Wege weitergehen werden sie bald 18% erreichen.
Die Geschichte lehrt uns, dass die Menschen aus der Geschichte nichts lernen. Jahrelang hat die SPD den Menschen in Deutschland einen echten Sozialstaat versprochen.
Nur das Halten der eigenen Versprechungen war bis heute schwierig.
Nun ist die SPD offensichtlich emsig dabei, das Vorfeld der nächsten Bundestagswahl zu beackern.
Kurt Beck und seinen neoliberalen Genossen geht es nicht um das notwendige Sparen, oder um soziale Reformen, sondern nur um ihre Politik an der Macht zu bleiben und an den Geldtöpfen zu naschen.
Eine so „volksbeglückende“ SPD braucht sich selbst vor einer nach links abrutschenden CDU nicht mehr zu fürchten.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Christian Hindahl
Vorsitzender der Ethikkommission
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 17. Dezember 2007
Die Egozentrik der Landesbischöfin Käßmann
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hindahl,
die öffentlichen Aussagen von der Landesbischöfin Käßmann zum Problem der Ehe und Ehescheidung muss alle Christen im Land beunruhigen.
Auf die Frage, welche Gründe eine Ehescheidung rechtfertigten, antwortet die Landesbischöfin:
„Wenn zwei Menschen nicht mehr aneinander
wüchsen, sondern sich gegenseitig kleiner machten, könne es nicht Gottes Wille sein, ein Zusammenleben zu erzwingen“.
Diese Äußerung zeugt von einer erschütternden, selbstgerechten und selbstgefälligen Egozentrik der Protestantin.
Als praktizierende Katholiken beunruhigt uns auch die Stellungnahme der evangelischen Landesbischöfin zum Thema Staat und Kirche.
Frau Käßmann sagte wörtlich:
„Ich halte die Trennung
von Staat und Kirche für den richtigen Weg in einer Demokratie.“
Da die Landesbischöfin wahrscheinlich weiß, dass wir keine vollständige Trennung von Staat und Kirche in Deutschland haben, ist ihre Aussage nicht nur unredlich, sondern spielt den Neoliberalen in die Karten.
Erinnert sei dabei an den staatlichen Einzug von Kirchensteuern und an die Staatskirchenverträge und Konkordate mit den jeweiligen Ländern, die beiden christlichen Kirchen enorme Gelder einbringen und gerade dadurch die Leistungsfähigkeit der Kirchen erhalten bleibt.
Wenn die evangelische Kirche nur noch auf Spenden angewiesen wäre, würden ihre Kirchengemeinden umgehend zerfallen.
Frau Käßmann zeichnet ein Bild vom Protestantismus, das von einer spannungsvollen Komplexität ohne Eindeutigkeit geprägt ist und sich modern oder abstrakt geben möchte.
Bloß passt ihr Ansatz der grenzenlosen Unabhängigkeit gar nicht zu ihrem fast schon lyrisch hervorgehobenen „Wir“ in ihrer Gemeinde.
Landesbischöfin Käßmann gefährdet mit ihren ständigen Medienauftritten die Glaubwürdigkeit der evangelischen Kirche in Deutschland und trägt zum Verfall der christlichen Werte bei.
Mit freundlichem Grüßen
DIE VERFASSER
DRSB
Wir kämpfen seit 19 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
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sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.