DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Andreas Kallen • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 22. November 2008
Obamas schwarzer Schatten
Der als „Top Secret“ eingestufte US - Master - Plan nach dem 2. Weltkrieg sah vor, dass die Vereinigten Staaten von Amerika als Hegemon einer neuen Weltordnung auftreten sollte, die von keinem anderen Staat mehr herausgefordert werden kann.
Gemäß diesen Vorstellungen der US - Nachkriegsplaner sollte die neugeschaffene Weltordnung von den ebenfalls neu gegründeten Organisation der Vereinten Nationen verwaltet werden.
Dreh- und Angelpunkt der geopolitischen Vorstellungen war in den Phantasien der Mächtigen in Washington aber ausschließlich die USA. Zu diesem Zweck gab man die noch heute gültige Richtlinie heraus, dass sich die US - Politiker keine Sentimentalitäten oder gar Tagträumereien hingeben sollten und ihr Augenmerk, ohne wenn und aber, auf die nationalen Ziele ausrichten. Gleichgültig ob nun Demokraten oder Republikaner an den Machthebel in Washington herumfuchtelten, immer standen die imperialen Ansprüche im Vordergrund.
Ohne größere Anstrengungen sind diese geschichtlichen Vorgänge in den diversen
USA - Archiven nachlesbar. Auch wenn „gewisse“ Stellen in den umfangreichen Verschriftungen geschwärzt, entfernt oder sogar nachgeschrieben wurden, ergibt der verbleibende „Rest“ ein vollständiges Bild der generellen geopolitischen Ausrichtung.
Deshalb ist es völlig unverständlich, dass selbst erfahrene Historiker die eindeutig formulierten geheime außenpolitischen Ziele der USA nicht sofort umfänglich durchschauen können oder womöglich nicht durchschauen wollen.
Denn, dass die USA die vollständige militärische und wirtschaftliche Kontrolle über die Welt anstreben und sich dabei noch heute auf das Grundsatzpapier des britischen „Vaters“ der Geopolitik,
Sir Halford Mackinder
stützen, ist selbst für Studenten der Politikwissenschaften bereits ab dem 2. Semester nachzuvollziehen.
Sir Halford Mackinder
wies in seinem, noch heute recht aktuellem politischen Grundsatzpapier von 1904, darauf hin, dass die
geographische Angel der Geschichte
- Angel = Achse -
und ihre Dominanz den Grundstein für ein zukünftiges Imperialreich legen kann.
Nach Ansicht Mackinders sowie auch des britischen Auswärtigen Amtes, hat nur derjenige Staat, der die absolute Kontrolle über Russland ausüben kann, die Möglichkeit die riesigen Gebiete Eurasiens und den Rest der Welt zu beherrschen.
Die aus der damaligen Sichtweise von
Sir Halford Mackinder
entwickelte Systemtheorie ist über den sehr langen Zeitraum von 104 Jahren frisch geblieben. Der britische Adelige war fest davon überzeugt, dass sich Russland als osteuropäischer und zentralasiatischer Staat nach Süden und Osten gleichermaßen ausdehnen würde.
Westeuropa, besonders natürlich England, bekäme dadurch die Chance, sich nach Afrika, Indien sowie nach Südamerika zu orientieren um das bestehende Kolonialreich wesentlich zu vergrößern.
In seiner geohistorischen Systemtheorie bezeichnete Mackinder den nördlich gelegenen zentralen Kern von Eurasien als den zukünftigen
„Angelpunkt der Weltpolitik“.
In der politischen Analyse gruppierte der adelige Brite die Staaten Deutschland, Japan, Ungarn, Österreich und die Türkei um eine mögliche Achsenmacht
China, Indien und Russland.
Dabei war für ihn von großer Bedeutung, dass vor der eigentlichen Entstehung dieser Hegemonialmacht entweder eine
russisch - deutsche oder eine russisch - chinesische Allianz
stehen musste. Mehrfach warnte Mackinder das britische Königshaus und die Politiker vor einer solchen Gefahr.
Zitat Mackinder:
„Der Umsturz des Mächtegleichgewichts zugunsten der Angelpunkt- oder Achsenstaaten mit dem Ergebnis, dass dieser sich auf die Randländer Eurasiens ausdehnt, würde ihm erlauben, die riesigen Ressourcen dieses Kontinents zum Flottenbau zu verwenden.
Und damit käme ein Weltreich in Sichtweite“.
Zitat Ende.
Für Mackinder stand außer Zweifel, dass früher oder später, eine solche Konstellation einer Großmacht entstehen würde.
Dem wollte der adelige Brite, mit Blick auf den Russisch - Japanischen Krieg von 1904 bis 1905, zuvorkommen. Bis zur Bildung des Verteidigungsbündnis der NATO im Jahr 1949 beruhte die britische Außenpolitik schwerpunktmäßig auf dem Grundsatzpapier von
Sir Halford Mackinder.
Der britische Adelige durfte sogar vor dem New Yorker Rat für Auswärtige Beziehungen,
CFR
Council on Foreign Relations,
während des 2. Weltkriegs über seine Systemtheorie Vorträge halten. Im Jahr 1943 veröffentlichte Mackinder einen bemerkenswerten Artikel, indem er das spätere Szenario des so genannten
„Kalten Krieges“
zutreffend beschrieb, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand wie der zweite
Weltkrieg enden würde.
Die Systemtheorien von Mackinder gaben auch den Anlass dafür, dass der damalige britische Premierminister Winston Churchill bereits ab März / April 1945 auf den
US - Präsidenten Roosevelt verstärkt einwirkte, um einen sofortigen Krieg gegen Russland vorzubereiten. Unterstützung für seine äußerst gewagten Vorstellungen fand Churchill bei dem US - General Dwight D. Eisenhower.
Winston Churchills
verrückter Plan sah vor, aus den deutschen Kriegsgefangenen bis zu 14 schlagkräftige Divisionen aufzustellen, damit Russland angegriffen und vernichtend geschlagen werden kann.
Diese deutsch - alliierten Kampfverbände sollten quasi als so genanntes
Kanonenfutter
geopfert werden, um eigene Kampfverbände zu schonen. Obwohl die britischen Pläne in Washington verworfen wurden, war es eingeweihten Engländern und Amerikanern jahrelang peinlich, offen darüber zu sprechen.
Trotzdem wollen die USA noch heute mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern, dass sich eine durchlässige Achsenmacht in Eurasien, mit Russland und Deutschland als Achsenkern, bilden kann.
Zbigniew Brzezinski und Henry Kissinger
vertreten noch immer glühend die geopolitischen Systemtheorien von Mackinder. Besonders der ausgewiesene und bekennende
Russland - Hasser Zbigniew Brzezinski
steht wie ein schwarzer Schatten hinter dem zukünftigen US - Präsidenten Barack Obama.
Vorausschauend gründete deshalb Zbigniew Brzezinski zusammen mit David Rockefeller die Trilaterale Kommission, die sich zur Aufgabe gestellt hat mit China und Russland eine globale Machtprobe durchzuführen.
Damit betreibt die Trilaterale Kommission schon jetzt eine Geopolitik nach dem Vorbild der Systemtheorien von Sir Halford Mackinder.
Diese Art der Geopolitik ist aber wesentlich gefährlicher, als die Kriegsabenteuer von George Walker Bush und Dick Cheney im Irak und Afghanistan.
China, Indien, Russland, die Türkei und Deutschland
gehören zu den Ländern, die das US - Finanzdesaster, ohne größere Schäden, am besten überstehen werden. Hinzu kommt, dass die Russen eigentlich die natürlichen Partner für Westeuropa und Deutschland sind.
Doch dieses Zusammenwachsen muss aus der Sicht von Washington gezielt sabotiert werden.
Das wird die Kernaufgabe für den
politischen „Strahlemann“ Barack Obama werden.
Der kommende US - Präsident hat nämlich die „ehrenvolle“ Aufgabe, alle Geostrategen der NATO - Länder und sonstige willfährige Partnerstaaten auf eine neue Gangart mit China und Russland einzuschwören. Das extrem aggressive Brzezinski - Projekt in der Mackinder - Philosophie benötigt Erdöl, Eisenerze, Finanzmittel und Unmengen an Kampftruppen.
An diese vorgenannten Ressourcen wäre George Walker Bush niemals herangekommen, obwohl es schon in seiner ersten Amtszeit zu seinen Aufgaben gehörte, die notwendigen Maßnahmen für das extrem aggressive Brzezinski - Projekt einzuleiten.
Denn der sehr umfangreiche Maßnahmenkatalog stammt aus der Feder der Geheimloge
Skull and Bones,
der natürlich auch der noch amtierende US - Präsident angehört und sich der
Wall - Street im besonders hohen Maße verpflichtet fühlt.
Die perversen Ziele Washingtons wurde bereits in mehreren DRSB - Artikeln beschrieben.
Kurz zusammengefasst bedeutet das für alle USA - Partnerstaaten:
Zunächst soll Russland militärisch ständig provoziert werden. In weiteren Schritten ist beabsichtigt, die Russen in kleinere militante Konflikte zu verwickeln um letztendlich daraus dann einen so genannten NATO - Fall zu konstruieren.
Das russische Feindbild wird durch mediale Vorbereitung bereits heute aufgebaut und wird im Jahr 2009 vehement an Fahrt aufnehmen. Denn wenn wie vom DRSB e.V. prognostiziert, Pakistan als Verbündeter der USA wegbricht, werden auch kleinere Staaten diesem Beispiel folgen.
Deshalb werden schon seit Monaten unter dem Deckmantel der Sorge um Demokratie oder Menschenrechte kleinere Staaten massiv unter Druck gesetzt. Die wahren Gründe für dieses fragwürdige imperiale Machtgehabe der USA ist aber die Absicht vieler Staaten, mit China oder Russland auf Dauer enger zu kooperieren. In absoluter Verkennung der Realität werden unter der Führung von Barack Obama die Politiker in Washington sogar den Versuch starten, die Volksrepublik Iran mit in ihr sinkendes Boot zu ziehen. Die latente Gefahr eines US - Militärschlages gegen Iran wird dadurch vorläufig reduziert.
Ein immer größer werdendes Problem für die Mächtigen in Washington ist die positive Entwicklung in Deutschland zu mehr Eigenständigkeit und echter Demokratie. Wöchentlich berichten die Beobachter, dass die allgemeine Stimmung bei den Deutschen gegenüber den USA stetig kritischer wird. Selbst der verstärkte Einsatz des Atlantik - Brücken - Netzwerks und der willfährigen Medien stößt zunehmend ins Leere und löst dabei auch noch unnötig Aggressionen aus.
Das oberflächliche
Obama - Berlin - Event
verpuffte bereits wenige Tage nach dem Besuch, obwohl die gleichgeschalteten willfährigen Medien fleißig die Trommel rührten und noch heute überschwänglich von diesem angeblich neuen Kennedy sprechen.
Es läuft also nicht alles nach Plan,
wenn es um die geplante feste Einbindung der Deutschen geht.
Diese Entwicklung ist aus der Sicht von Brzezinski und Obama besorgniserregend, denn Deutschland kommt nach den Planungen der Trilateralen - Verschwörer eine Schlüsselrolle zu.
Bricht der deutsche Staat aus der Riege der Amerikahörigen aus und kooperiert verstärkt mit Russland und China, werden sich in kürzester Zeit auch andere Staaten am deutschen Vorgehen und Vorbild orientieren.
Dann dürfte auch der französische Staatspräsident blitzartig erhebliche Schwierigkeiten bekommen, sein Land auf US - Kurs zu halten. Ohne die Westeuropäer kann sich Obama schon heute ein glänzendes Comeback der Wall - Street abschminken. Sein Ziel, dass die amerikanischen Großkonzerne und Investmentbanken erneut die internationalen Märkte beherrschen und aussaugen können, kann Barack Obama im Grunde genommen bereits zu seinem Amtsantritt beerdigen. Außer bei den Engländern wird die schwarze Hoffnung
der USA auf wenig Zustimmung stoßen. Zbigniew Brzezinskis Marionetten, die sich hauptsächlich aus vermutlich gekauften Staatschefs von ehemaligen Sowjetstaaten zusammensetzen und wie im Falle des georgischen Präsidenten
Michail Saakaschwili
ZEIT ONLINE
die Projekt - Phase 1 mit der anfänglich „weichen“ Schlagzeile:
„Globale Trends 2025“
US - Geheimdienste prophezeien Absturz der USA.
Die eigenen Geheimdienste sehen die USA
mittelfristig vor einem wirtschaftlichen und politischen Machtverlust.
Sie warnen auch vor neuen Kriegen um Öl und Trinkwasser.
Und
Bild.de
machte sogar mit der etwas härteren Schlagzeile auf:
US - GEHEIMDIENST - STUDIE
Steht die Welt vor Rohstoffkriegen?
Finanzkrise, Wirtschaftskrise - und schon bald Kriege ums Öl, Lebensmittel und Wasser?
Laut der Studie „Globale Trends 2025“,
die jetzt vom US - Geheimdienstzentrum „National Intelligence Council“ (NIC)
herausgegeben wurde, sei das nicht auszuschließen.
Diese Medienoffensive zeigt, dass die USA sehr genau ihren eigenen Niedergang einschätzen können.
Angst, Aggression und Panik
prägen bereits jetzt schon die Handlungsagenda der zukünftig Mächtigen im Weißen Haus.
In Washington baut man deshalb auf weitere globale Kriegsszenarien, damit für einen kurzen Zeitraum der Wunschtraum von einer Großmacht erhalten bleiben kann.
Ab 24. November 2008 wird täglich damit zu rechnen sein, dass die Medienberichte im Stil von ZEIT ONLINE und Bild.de zunehmen werden.
Die Dramaturgie wird den Fokus auf Energiequellen, Trinkwasser, Lebensmittel und Rohstoffe richten, sodass man zunächst gezielt von den tatsächlichen aggressiven Absichten der USA abzulenken versucht.
Danach startet dann die Projekt - Phase 2, mit der die deutschen und europäischen Bürger direkt auf die neuen Kriegsabenteuer der USA eingestimmt werden sollen.
Der SPDler Peter Struck verteidigt in seiner dubiosen Vorstellung Deutschland noch immer am Hindukusch. Womöglich weitet sein Parteigenosse Steinmeier demnächst die wirren struckschen Gedanken aus und erklärt den Deutschen, dass unser Land auch noch im Pazifik verteidigt werden muss.
Wenn Frank - Walter Steinmeier diesen Schritt nicht wagt, wird sich bestimmt ein amerikahöriger CDUler aus dem reichhaltigen Fundus des Atlantik - Brücken - Netzwerks finden, der diese Botschaft verkünden darf.
„Wir erleben eine größere und immer größere Verachtung der Grundprinzipien des Völkerrechts. Und unabhängige gesetzliche Normen werden tatsächlich immer mehr dem Rechtssystem eines einzigen Staates untergeordnet. Ein Staat und, natürlich, als erstes und vor allem die Vereinigten Staaten, greifen auf jede erdenkliche Weise über Landesgrenzen hinaus. Das zeigt sich an den wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und pädagogischen Richtlinien, die er anderen Nationen auferlegt.
Nun, wem gefällt so etwas? Wer ist darüber glücklich?“
Zitat Ende.
in den Köpfen der führenden politischen Kreise in Washington fest und Obamas schwarzer Schatten,
Zbigniew Brzezinski,
sorgt auch mit der tatkräftigen Hilfe seiner Kinder dafür, dass dieses Feuer nicht erlöschen wird.
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.