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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 27. Februar 2009

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege 
- Teil 50 -
Auf den Spuren des GröFaZ

Zbiggys Visionen?

 

Im Mittelalter wurde Kiew, obwohl auf ukrainischem Gebiet liegend, gerne von den Geschichtsschreibern als

Mutter aller russischen Städte

bezeichnet.

Als im 10. Jahrhundert der Volksstamm der warägischen Rurikiden die Nähe der Ostkirche von Konstantinopel ( heute Istanbul ) suchte, entfernte man sich vorsätzlich von der katholischen Kirche, die in Litauen, Polen oder Österreich die konfessionelle Mehrheit stellte.

Der ungebremste Mongolensturm beendete abrupt im 13. Jahrhundert die Vorherrschaft der Waräger und machte aus Kiew eine unbedeutete Stadt am Dnjepr.

Der Landstrich zwischen dem schwarzen Meer, Polen, Lettland, Estland, Litauen und Russland verschwand für mehrere Jahrhunderte von der politischen Bühne.

Nach wechselvollen Jahren der Unterwerfung konnten sich die slawischen Steppenkrieger, die sich später auch Kosaken nannten, von der Unterdrückung und Ausbeutung der Tataren befreien.

Um einer erneuten Unterjochung, diesmal durch Polen und Litauer, zu entgehen suchte der charismatische ukrainische Heerführer ( Hetman )

Bogdan Chmelnizki

in der Mitte des 17. Jahrhunderts eine strategische Anlehnung an das russische Reich.

Doch der Zarenthron sah in den „wilden“ Ukrainern keine strategischen Partner, sondern billige Arbeitskräfte für die Landwirtschaft. Unter der Anleitung von Hetman Masepa versuchte man mit der taktischen Hilfestellung des Schwedenkönigs Karl XII. den Russen die Stirn zu bieten.

Der jämmerliche Versuch wurde von

Zar Peter - auch Peter der Große genannt -

zerschlagen.

Der finale russische Sieg bei Poltawa im Jahre 1709 besiegelte das Ende der ukrainischen Staatsträume.

Unter der Herrschaft von

Katharina der Großen

wurden verbliebene regionale Autonomiebestrebungen, wie Großbauerntum und Knechtschaftssysteme rigoros abgeschafft. Die Ukraine wurde in Verwaltungsgebiete aufgeteilt und in das russische Reich integriert.

Freiheitlich denkende Romantiker versuchten im 19. Jahrhundert die Idee von einem ukrainischen Nationalstaat wieder zu beleben.

Die angeleierte Assimilation in den ukrainischen Gebieten stieß auf heftige Ablehnung der Russen, so dass

Zar Alexander III.

die Verwendung der ukrainischen Schriftsprache 1876 verbot.

Nach dem ersten Weltkrieg konnte mit der Unterstützung von Deutschland und Österreich, für kurze Zeit, so etwas wie ein ukrainisches Staatsgebilde entstehen.

In alter, unbeschwerter Kosaken - Mentalität wagte man den Versuch der Abtrennung von Russland.

Der russische Diktator Stalin machte mit der Roten Armee im Januar 1919 mit den Abspaltungsbestrebungen kurzen Prozess und gliederte 1922 die Ukraine in die Sowjetrepublik ein. Im kommunistischen System der Russen wurde damit die Ukraine ein normaler Föderationsstaat mit geduldeter folkloristischer Ausprägung.

Die Ukraine wurde systematisch ausgebeutet und im Rahmen des stalinistischen Kulakenvernichtungsprogramme sollen geschätzte 5,6 Millionen Ukrainer der Hungersnot zum Opfer gefallen sein.

 

Die Generäle der deutschen Wehrmacht waren für ihre umfassenden Planungen bekannt. Die geopolitischen Planungskomponenten bezogen das unterstützende Mitwirken von Bevölkerungsteilen mit ein.

Als der Generalstab den Auftrag erhielt den Feldzug gegen Russland zu planen, unterbreitete man Adolf Hitler, auch ironisch

GröFaZ

- Größter Feldherr aller Zeiten -

genannt, den Vorschlag vom Bolschewismus befreite Gebiete, also auch die Ukraine, in die zu proklamierende Unabhängigkeit zu entlassen, um dadurch gleichberechtigte Verbündete gegen Russland zu erhalten.

Verfolgt man in den Fernsehsendern Arte oder Phoenix die Wochenschauaufnahmen aus dem Sommer 1941, so fällt auf, dass nicht nur die ukrainische Bevölkerung die ständig vorrückenden Soldaten der deutschen Wehrmacht mit Freude als Befreier begrüßten. Deutschen Soldaten und Offizieren wurde Brot und Salz als Willkommensgruß gereicht. Man tanzte auf den Straßen und feierte die vermeintlich wiedergewonnene Freiheit.

Wenn der

GröFaZ

- Größter Feldherr aller Zeiten -

damals eine rational betonte Politik betrieben hätte und geschickt die antistalinistische Stimmung zahlreicher Ukrainer und Russen ausgenutzt und gefördert hätte, wäre es ein Leichtes gewesen die eingegliederten Fremdvölker der Sowjetunion zum allgemeinen Befreiungskampf aufzurufen. Militärhistoriker unterschiedlicher Nationen sind sich einig darin, dass dann der Siegeszug der deutschen Armee, in die Weiten von Russland, nicht aufzuhalten gewesen wäre.

Und wäre der

böhmische Gefreite

nicht von antisemitischen Hass getrieben worden, so hätte die Möglichkeit bestanden die starken jüdischen Bevölkerungsteile, die sogar eine dialektisch gefärbte deutsche Mundart sprachen, in den Kampf gegen den Kommunismus mit einzubinden.

Verblendet von seinen Zwangsvorstellungen und Neurosen war es dem

böhmische Gefreiten

jedoch nicht möglich diese politische Trumpfkarte zu spielen.

Bedauerlicherweise behandelten die verblendeten braunen Machthaber in ihrer verfehlten Herrenmenschen - Ideologie die Slawen als rassisch unterlegene Spezies und SS - Spezialeinheiten ermordeten sogar muslimische Kasachen und Usbeken, weil sie nach der koranischen Vorschrift beschnitten waren. Diese kooperationswilligen Menschen wurden einfach zu Juden erklärt.

Damit hatten die SS - Spezialeinheiten das Problem gelöst.

Nach der Auflösung der Sowjetunion begann für die Ukraine eine politische Achterbahnfahrt, wie sie der DRSB e.V. bereits mehrfach beschrieben hat.

Rein militärisch sowie geostrategisch betrachtet liegt die Ukraine in absolut „bester Lage“ quasi wie ein Sperrriegel vor Russland und kann zusätzlich den Zugang zum Schwarzen Meer blockieren.

Aber reicht das alleine für eine Aufnahme in die NATO?

Als Aufmarschgebiet für die amerikanischen Truppen gibt es kaum eine bessere Basis.

Aber reicht das alleine für eine Aufnahme in die NATO?

Nach der von den USA kräftig unterstützten orangenen Revolution leben die Ukrainer, selbst in Kiew, heutzutage schlechter als zu Zeiten in der sowjetischen Föderation. Das wissen und spüren die Bürger. Nur die westlichen Medien versuchen noch krampfhaft ein anderes Bild zu vermitteln.

Fakt ist, dass der angestrebte wirtschaftliche Aufschwung in politischer Korruption und bürokratischen Restriktionen hängen blieb. Planungen von Industrieansiedlungen wurden verworfen und bereits begonnene Projekt sind in der ukrainischen Kälte der Unfähigkeit erstarrt.

Soll das zur Aufnahme in die EU qualifizieren?

Zwischen Moskau und Kiew herrscht nicht nur wegen des

Gasklau

Eiseskälte und Entfremdung.

Die Tatsache, dass die EU - Spitzenpolitiker mit Moskau

Gaslierferungs - Überprüfungsabkommen,

im Sinne der Ukraine, abschließen mussten, zeigt doch, dass die politische Führung der Ukraine dazu nicht in der Lage war oder von den Russen nicht ernst genommen wird.

Soll das zur Aufnahme in die EU qualifizieren?

Selbst der neue US - Präsident Barack Obama stellte bei seinem ersten Besuch in der Ukraine fest, dass dieses Land keine nennenswerten eigenen Bodenschätze hat und von Energielieferungen der Russen völlig abhängig ist.

Soll das zur Aufnahme in die EU qualifizieren?

Steht Deutschland oder sogar Europa

davor Chancen in der Ukraine zu verspielen?

Eher nicht,

denn die Ukraine hätte als EU - Mitglied sofort die Möglichkeit aus den reichhaltigen

EU - Geldtöpfen große Finanzmittel zu entnehmen.

Natürlich zu Lasten der Steuerzahler in Deutschland und der anderen Partner in der EU.

Hilfe zur Selbsthilfe

wäre die beste Lösung und würde von den Deutschen und vielen Europäern auch mitgetragen werden.

Eine Aufnahme in die NATO oder die EU

fördert ausschließlich die amerikanischen Ziele und spielt den Geostrategen in Washington in die Karten.

Denn wer auf den Spuren des

GröFaZ

- Größter Feldherr aller Zeiten -

wandelt, sollte in seinen Visionen nicht bestärkt werden.

Nach Bankenrettungsschirm, Teilverstaatlichung von Banken und Rettungspaketen für die deutsche Wirtschaft, sollte kein zusätzliches Geld mehr aus deutschen oder europäischen Staatskassen abfließen.

Trotz der versprochenen Steuergeschenke und Finanznothilfen steht doch außer Frage, dass die

gesamte Zeche

schwerpunktmäßig die deutschen Bürger zu zahlen haben.

Langfristig führt so etwas zu noch mehr Belastungen für aktuelle und zukünftige Rentenbezieher, die ohnehin schon wie reife Zitronen ausgequetscht werden.

Zbigniew Brzezinski´s geopolitische Visionen

hinterlassen da schon heute ihre deutlichen Spuren.

 

             

 

DRSB

 

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