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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Hans - Josef Leiting Heinrich Sternemann

Düsseldorf, den 18. November 2009

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege 
- Teil 64 -

„Jenseits der Detektorenschleusen“

 

Ein norddeutsches Sprichwort sagt:

„Dreht sich der Wind, so bauen

die Ängstlichen hohe Mauern und die Mutigen Windmühlen“.

Leben, Lebensqualität und Lebensfreude bedeuten

Innovation, Kreativität und Leistungsbereitschaft.

In den USA von heute findet man davon gar nichts sondern stößt überall auf das ständige Versprühen von

Hoffnung ohne Substanz.

Gewiss, der 11. September 2001 war ein teuflischer und grauenhafter Angriff auf ein freies New York.

Damals durchbrach der lange im Verborgenen schwelende islamische Unmut alle ethisch -  moralischen Gesetzmäßigkeiten und zeigte der Hegemonialmacht  Amerika die wahre Seite der Angst.

Und täglich provozieren die USA irgendwo auf der Welt wieder weitere Bedrohungen.

Müssen die Mächtigen in Washington so reagieren?

Haben die Machthaber im weißen Haus überreagiert?

Wer ungerechtfertigt angegriffen wird, hat ein Recht auf seine Verteidigung, sollte aber den Grad an Sicherheit nicht überdehnen.

Durchleuchtungsgeräte, Metalldetektoren sowie das Abnehmen von Fingerabdrücken bringen immer mehr Europäer dazu, zu überlegen, inwieweit ein Besuch in den USA notwendig ist.

Die

American Travel Industry Association

schätzt, dass den USA nach dem 11. September 2001 bis heute mehrere Millionen ausländische Besucher verloren gingen und sie in den nächsten Jahren für Touristen völlig unattraktiv werden könnte.

Das ist umso unverständlicher, wenn man bedenkt, dass der US - Dollar gegenüber dem Euro ständig im Sinkflug ist.

Selbst die Zahl der Geschäftsreisen in die USA geht stetig zurück.

Die 

American Travel Industry Association

beziffert den Rückgang auf bis zu 14%, während dessen die Zahl der Geschäftsreisen nach Westeuropa um rund 11% zugenommen haben soll.

Die von den amerikanischen Reiseveranstaltern veröffentlichten Studien sprechen eine, für amerikanische Verhältnisse,  unmissverständlich deutliche Sprache.

Zitat Auszüge:

„Die amerikanischen Einreisebestimmungen

haben ein Klima der Angst und Frustration geschaffen,

das ausländische Geschäftsreisende und Touristen von einem Besuch der Vereinigten Staaten abhält und dem Bild Amerikas im Ausland schadet“.

Zitat Ende.

Soviel Selbsterkenntnis haben ganz sicherlich nur wenige Menschen in Europa den Amerikaner zugetraut. Aber jeder der möchte, kann es - quasi SCHWARZ auf WEISS - in der

Discover America Partnership Studie

nachlesen. Angst frisst eben bekanntlicherweise die Seele auf.

Was also muss oder sollte geschehen?

Wie können wir den USA

langfristig wieder zu normalen Verhältnissen verhelfen?

Welches Amerika ist deshalb den meisten Europäer lieber?

Ein Amerika, das von monetärer Exploitationen sowie vom Erdöl völlig abhängig ist und dadurch die schlimmsten Rachegedanken auf der Welt täglich fördert?

Oder würden die meisten Europäer viel lieber ein leistungsstarkes Amerika sehen, das sich brauchbare Entwicklungen in Banken, Industrie und der Wirtschaft selbst erarbeitet und dadurch weltweit zum gern gesehenen kaufmännischen Partner wird?

Doch viel wichtiger für die Menschen in den USA ist die Frage:

Welches Amerika ist den meisten Amerikanern lieber?

Ein Amerika, das als Ignorant auf allen Umweltkonferenzen auftritt und hinter den Kulissen dafür mit Verachtung gestraft wird?

Oder würden die meisten Amerikaner viel lieber ein leistungsstarkes Amerika sehen, das die gesetzlichen Anforderungen an die Effizienz der Energienutzung für Automobile und Gebäude hoch setzt, statt ständig auf die Casino - Kapitalisten zu schielen und die Bilanz der Energieeffizienz stetig zu verringern?

Welches Amerika ist den meisten Amerikanern lieber?

Ein Amerika, das als so genannte Schutzmacht souveräne Staaten überfällt, um angeblich die Demokratie ins Land zu bringen?

Oder würden die meisten Amerikaner viel lieber ein friedliches Amerika sehen, das preiswerte, saubere und zuverlässige Energie selber herstellen und auf Erdöl - Kriege verzichten könnte?

Welches Amerika ist den meisten Amerikanern lieber?

Ein Amerika, das immer mehr Superreiche und immer mehr Superarme produziert und den Mittelstand als Wohlstandsgaranten gezielt vernichtet?

Oder würden die meisten Amerikaner viel lieber ein soziales, kollektiv ausgerichtetes Amerika sehen, in dem der Wohlstand für alle Menschen gefördert wird und in dem ein Aufstieg in den Mittelstand eine echte Perspektive darstellt?

Welches Amerika ist den meisten Amerikanern lieber?

Ein Amerika, das schon seit 20 Jahren - Monat für Monat - sichere Arbeitsplätze nach China, Korea oder Indien auslagert und durch prekäre Sklavenarbeitsplätze ersetzt?

Oder würden die meisten Amerikaner viel lieber ein wirtschaftlich stabiles Amerika sehen, das mit erprobten und neuen Technologien sichere Langzeitarbeitsplätze im eigenen Land schaffen könnte?

Der DRSB e.V. weiß, dass die meisten Amerikaner in einem sicheren sozialen Umfeld leben möchten, das ihnen eine bezahlbare Krankenversicherung, Massenverkehrsmittel sowie sichere Arbeitsplätze zur Verfügung stellt und garantieren könnte.

Die Ereignisse der letzten Monate haben gezeigt, dass die dunklen Kräfte des

Casino - Kapitalismus

ein gesundes wirtschaftliches Wachstum behindern und verhindern konnten.

Viel zu lange Zeit hat man in den USA vom geborgten Geld der Europäer gelebt und auf das Erarbeiten eigener Kernkompetenzen leichtfertig verzichtet.

Nun hat sich der Wind gedreht und bläst gewaltig über das Land, so dass die Ängstlichen hohe Mauern bauen.

Doch welches Amerika

wäre in einer solchen Situation den meisten Amerikanern lieber?

Ein Amerika, in dem wieder Lebensqualität, Lebensfreude vorherrschen und 

Innovation, Kreativität sowie Leistungsbereitschaft

das Arbeitsleben bestimmen und in dem die wirklich Mutigen wieder

Windmühlen

bauen?

Die entschiedene Ablehnung dessen, was unsere französischen Freunde den

barbarischen Kapitalismus

nennen, müssen aber die Menschen in Amerika noch lernen.

Nur dann kann der stetige Niedergang

der amerikanischen Mittelschicht gestoppt werden und ein gesundes wirtschaftliches Wachstum mit dauerhaftem Wohlstand erblühen.

 

 

             

 

DRSB

 

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sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

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Stand: 18.11.09

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