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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Ohne Werte

wird der

Kapitalismus

nicht überleben!

 

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Steuerberater Hans - Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Andreas Kallen

Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Christian Hindahl

Vorsitzender der Ethikkommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Heinrich Sternemann

Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.

 

 

Meerbusch, den 09. November  2006

 

Was ist noch gut an der Globalisierung?

Wie hängen Freiheit und Entwicklung der

deutschen Bürger

damit zusammen?

 

Vizekanzler und Arbeitsminister

Franz Müntefering

 

polterte am 04. November 2006 in Spiegel - ONLINE mal wieder gegen internationale Finanzinvestoren.

 

Im Jahr 2005 beschimpfte er sie noch als

 

Heuschrecken“.

 

Im Interview mit Zeitungen erklärte Müntefering im November 2006, die Branche sei

 

das hässliche Gesicht des

modernen Kapitalismus“.

 

Der Bild am Sonntag sagte Müntefering am 05. November 2006:

 

Es gibt eine Finanzindustrie weltweit, die mit Geld wie mit einer Ware hantiert.

Da wird mit astronomischen Summen schnell viel zusätzliches Geld verdient - ohne Rücksicht auf die Frage,

was das für Arbeitsplätze und das Wohlergehen der Menschen bedeutet.

 

Das ist das hässliche Gesicht des modernen Kapitalismus“.

Geld darf nicht die Welt bestimmen.

Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht umgekehrt“.

 

Außerdem bezeichnete Müntefering die Spitzengehälter mancher Topmanager als

 

sittenwidrig“.

 

Er könne akzeptieren, dass Spitzenleute das zehn- oder 20 - Fache des

einfachsten Arbeiters verdienen, aber manchmal sei es das Hundertfache und mehr.

 

Da endet mein Verständnis“,

 

sagte der Vizekanzler.

 

Bis hierhin stimmt der DRSB e.V. dem noch amtierenden Minister zu, benutzt er doch seit 2005 des öfteren die Diktionen des Vereins.

 

Wahrscheinlich liest Franz Müntefering ja doch regelmäßig die

 

DRSB - Veröffentlichungen.

 

Aber dann sagte im November der Vizekanzler auch noch:

 

Er habe kein Patentrezept gegen solche Machenschaften.

 

Und das ist eindeutig ein

 

politischer Offenbarungseid!

 

Indirekt gibt der Vizekanzler mit der Aussage zu, dass er deutsche Bürger nicht schützen kann vor dem

 

hässlichen Kapitalismus.

 

Eigentlich müsste man dann den Rücktritt eines Politikers fordern!

 

Der DRSB e.V. hat in diversen Veröffentlichungen und Schreiben an deutsche Politiker, insbesondere auch an Franz Müntefering,

 

patente Rezepte

 

für den Umgang mit der Globalisierung und den ungezügelten Finanzmärkten entwickelt.

 

Sollte gerade diese Stellen in Veröffentlichungen und Schreiben überlesen worden zu sein?

 

Die Angst vor unüberlegten und unkalkulierbaren Aktionen der amerikanischen Regierung ist unter den Europäern zwischenzeitlich größer als die Angst vor Anschlägen islamischer Terroristen.

 

Da sich in den

USA

Sendungsbewusstsein und Weltmachtgelüste

 

auf äußerst unheilvolle Weise verknüpfen, besteht dort die latente Gefahr, die Macht zu überdehnen.

 

Die Hoffnung, dass die Staaten

 

Russland, Indien oder gar China

den USA in absehbarer Zeit entschieden etwas entgegen setzen, bleibt wahrscheinlich leider ein frommer Wunsch.

 

Die vorgenannten Staaten werden noch einige Jahre damit beschäftigt sein, die prosperierende Wirtschaft in den Griff zu bekommen und auch die

 

ökonomischen Erwartungen

 

ihrer Bürger zu erfüllen.

 

Danach erhalten höchstwahrscheinlich die

Amerikaner

auf allen Kanälen Saures.

 

Bis dahin aber sind wir in Europa und insbesondere in Deutschland auf uns selbst gestellt.

 

Nüchtern betrachtet, gibt es für die Mehrheit der

 

europäischen Nationen

 

in der Zukunft weder einen

 

strategischen noch einen moralischen Grund,

 

sich einem

 

amerikanischen Imperialismus

 

willfährig unterzuordnen.

 

Der

Deutsche Staat

 

kann sich deshalb nicht zum

 

Ja - Sager

 

degenerieren lassen. Gleiches gilt auch für unsere europäischen Nachbarn.

 

Die

 

Europäische Union und insbesondere Deutschland

 

müssen ihre Würde und Werte bewahren und schützen.

 

61
Jahre

Dauerpräsenz der USA

 

in Europa sind genug für die nächsten 2 Jahrhunderte.

 

Selbst unter der möglichen Bedrohung, dass die USA in den nächsten Jahrzehnten militärisch und vermutlich wirtschaftlich weitaus handlungsfähiger sein werden als die

 

Europäische Union

 

sollten alle den immer größer werdenden

 

amerikanischen Hegemoniebestrebungen

 

konsequent entgegen treten.

Der

Weltmarkt

braucht die USA nicht,

aber die USA brauchen den

Weltmarkt.

 

Aus diesem Grund ist nicht zu befürchten, dass Europa oder insbesondere Deutschland aus Sicht von

 

>>> Georg Walker Bush <<<

zur

>>> Achse des Bösen <<<

 

gezählt wird.

 

Auch unter einer möglichen

Präsidentin

Hillary Diane Rodham Clinton

> ehemaliges Vorstandsmitglied der Supermarkt - Kette Wal- Mart

und heutige Senatorin des US - Bundesstaates New York <

wird sich die generelle Ausrichtung der USA nicht ändern.

 

Gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit

bedürfen der gegenseitigen Achtung und der Pflege.

 

Schon heute fragen sich immer mehr

aktuelle und zukünftige Rentenbezieher:

 

Wie hätte sich Deutschland als neutraler Staat entwickelt?

 

Wie sicher wären unsere Renten, wenn nicht die Sozialkassen für die deutsche Einheit geplündert worden wären?

 

Wie viele Arbeitplätze hätten wir in Deutschland mehr, wenn wir als neutrale Nation auf die Globalisierung getroffen wären?

 

Wann kommt endlich die Initiative 20 / 70 zum Einsatz?

 

 

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