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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wann wird

>>> Chrysler <<<

endlich verkauft

und werden

deutsche Arbeitsplätze gerettet?

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Andreas Kallen

Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Heinrich Sternemann

Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Christian Hindahl

Vorsitzender der Ethikkommission des DRSB e.V.

 

 

Meerbusch, den 04. November 2006

 

Edzard Reuter

 

der oftmals gescholtene Ex - Daimler - Konzern - Chef errichtete einmal 13 Gebäude mit einem elf - geschossigen Hochhaus vor den Toren Stuttgarts.

 

Im vorigen Jahrhundert, im Jahr 1990 zogen dort circa

3.000 Mitarbeiter ein.

 

Edzard Reuter

 

liebte seine neue Zentrale, die er im Stil eines Campus angelegen ließ.

 

>>> Jürgen Schrempp <<<,

 

sein direkter Nachfolger, nannte die neue Zentrale verächtlich

 

Bullshit Castle.

 

Wer Jürgen Schrempp persönlich kennt, wundert sich nicht über diese Art der Äußerung. Bekanntlich gehören rhetorisch geschliffene Aussagen nicht zu seinem bevorzugten Repertoire. 

 

In Stuttgart sagen die Schwaben zu der Zentrale

 

Daimler City“.

 

Im allgemeinen Jubel um die Fusion mit dem amerikanischen Autobauer

 

>>> Chrysler <<<

 

wurde im Rahmen einer Prüfung des Immobilienbestandes die Liegenschaft in

Stuttgart - Möhringen als

 

nicht betriebsnotwendig

eingestuft.

 

Der aktuelle Vorstandsvorsitzende

 

Dr. Dieter Zetsche

ordnete nach seiner Amtsübernahme an,

dass der Vorstand wieder dort sitzen soll,

wo die Autos gebaut werden.

 

Derzeit arbeiten in der Konzernzentrale wieder circa 2.700 Menschen.

 

Eigentlich vollkommen logisch, wird jetzt der Grossteil der DRSB e.V. - Leser sagen. 

 

Doch in Zeiten, da in der Vorstandsarbeit wahrscheinlich die Fraktion der

 

>>> Neoliberalen <<<

 

die Oberhand hatte, fror man vermutlich die Gesetze der Logik ein.

 

Darum ist auch verständlich dass man im rhetorisch feinsten Stil die sinnvollen und womöglich notwendigen Maßnahmen verkauft.

 

All dies läuft in dem Rahmen, das Portfolio zu optimieren,

 

verkündet man in der neuen Konzernzentrale in Stuttgart - Untertürkheim.

 

Nun folgt möglicherweise der zweite sinnvolle

und

notwendige strategische Schritt.

 

Nach Informationen des

Spiegel

 

prüft der Autokonzern Ausstiegsszenarien bei seinem erneut mit sehr schweren Problemen kämpfenden

 

>>> US - Ableger Chrysler <<<.

 

Wir wären geradezu leichtfertig,

wenn wir keine Ausstiegsszenarien vorbereiten ließen“,

 

wird ein Vorstandsmitglied in der neuen Ausgabe des Magazins zitiert.

 

Nach den offenkundig gescheiterten Sanierungsversuchen von

 

>>> Wolfgang Bernhard <<<,

geborener Ayerle

( Ex - McKinsey Berater / zurzeit Vorstandsmitglied bei VW )

 

ist das bisher, das deutlichste Anzeichen dafür, dass der Autobauer

 

>>> Chrysler <<<

 

nach Jahren harter aber gescheiteter Sanierung doch noch zur Disposition stehen könnte.

 

Die Spekulationen darüber nehmen ständig zu, nachdem

 

DaimlerChrysler - Finanzchef

Bodo Uebber

 

sich in der Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen wiederholt weigerte, zu direkten Fragen nach einem möglichen Verkauf von

 

>>> Chrysler <<<

 

oder einer Allianz mit anderen Herstellern Stellung zu nehmen.

 

Der Unternehmen stellte jedoch klar, dass es keine Pläne gebe, sich von

 

>>> Chrysler <<<

 zu trennen.

 

Aufgrund der miesen Konzernbilanz für das dritte Quartal,

das mit einem Milliardenverlust abschloss, kündigte DaimlerChrysler an, Maßnahmen zur Verbesserung der Lage würden derzeit intern geprüft und sollen erst 2007 vorgelegt werden.

 

Die Situation ist jedoch nicht neu, denn wegen des anhaltenden Absatzeinbruchs haben sich große Halden von Neuwagenbeständen angesammelt, so dass man die Produktion drastisch herunterfahren musste.

 

In der Ära

Zetsche >< Bernhard,

 

wurden bei Chrysler mehrere Werke geschlossen und rund 26 000 Stellen gestrichen.

 

Selbst diese brutale Aktion kann vermutlich den von Grund auf maroden

 

Autobauer

 

nicht mehr sanieren und aus dem Umsatztief führen.

 

Der

Spiegel

 

berichtet, dass nun ein Szenario vorbeireitet werden solle, wonach der Konzern

 

 >>> Chrysler <<<

ausgliedert und an die Börse bringt.

 

Möglicherweise besteht auch die Option, dass sich ein anderer Hersteller an

 

>>> Chrysler <<<

 

beteiligt und eigene Modelle in den nicht ausgelasteten US - Fabriken montieren könnte.

 

Der

Spiegel

 

nennt in diesem Zusammenhang den VW - Konzern.

 

Es zeigt wahrscheinlich den hohen Grad der Verantwortlichkeit von

 

Dr. Dieter Zetsche,

 

dass er unter Leitung von

Chrysler - Chef

Tom LaSorda

 

das Reform - Team

Project  Refocus

 

ins Leben rief um die Kosten bei Chrysler um 1.000 Dollar je produziertem Auto zu drücken.

 

Zusätzlich wird auch wieder Mercedes - Know - how mit eingebracht, das unter der Führung des

 

Vize - Chefs der Mercedes Car Group,

Rainer Schmückle

 

ein Spezial - Team mit einbringt.

 

Inwieweit das alles noch entsprechende Auswirkungen auf den

 

Konzern - Operating - Profit

 

für das Jahr 2006 hat, muss spekuliert werden.

 

Anfänglich wurden mehr als sechs Milliarden Euro angepeilt; aktuell sollen es jetzt nach Konzernangaben nur noch etwa fünf Milliarden Euro sein.

 

Nach realistischen Einschätzung von Beobachtern könnte der operative Gewinn wegen sinkender Erträge bei

EADS / Airbus

 

noch wesentlich geringer ausfallen.

 

Das

Manager Magazin

 

zum Beispiel erwartet 200 Millionen Euro weniger Gewinn durch die Airbus - Krise.

 

Erfahrene Banker sehen auch die Möglichkeit von noch weit

höheren Verlusten.

 

So circa 1,8 Prozent der damaligen

 

Daimler - Benz - Aktionäre

 

hatten 1998 bei der Fusion der Stuttgarter mit dem

US - Konzern Chrysler

 

ihre knapp 10,5 Millionen Papiere nicht freiwillig 1:1 in neue

 

>>> Daimler - Chrysler - Aktien <<<

 

getauscht.

 

Nach dem Zwangsumtausch hatten 17 Aktionäre auf eine Barzuzahlung geklagt, weil sie ihre Aktien bei der Verschmelzung für unterbewertet hielten.

 

Diese „Baustelle“ ist für den Konzern noch nicht beendet.

 

>>> Profitgierende Analysten <<<

 

gehen im Durchschnitt von einem operativen Gewinn von etwa 500 Millionen Euro bei DaimlerChrysler aus und geben die Parole aus:

 

Der DaimlerChrysler - Titel war der

>>> Underperformer <<<

der vergangenen Monate“.

 

Es liegt somit der Verdacht sehr nah, dass Fondsgesellschaften und / oder Banken die Rampe räumen wollen, damit ein anderer Anlegerkreis die womöglichen Verluste trägt.

 

Das ist ein gängiger Börsentrick auf den in der Regel nur

Kleinanleger

hereinfallen.

 

Für das Gesamtjahr wird in Detroit statt mit schwarzen Zahlen nun mit einem Minus von mindestens etwa einer Milliarde Euro gerechnet.

 

Nach Berichten des

Wallstreet Journal

 

soll LaSorda in einem Händlermeeting erklärt haben, dass Chrysler 2007 seinen Marktanteil von jetzt 12,8 Prozent dank der neuen Modelle um rund einen Prozentpunkt steigern wolle.

 

Das klingt wiepfeifen im Waldbei Dunkelheit!

 

Fakt ist und bleibt, dass der Unternehmensbereich

 

Mercedes

 

in Deutschland seit der Fusion das Geld verdienen musste, dass dann in Amerika von

 

>>> Chrysler <<<

verbraten wurde.

 

Die Arbeitsplatzverluste im Schwabenland sprechen da eine sehr deutliche Sprache.

 

Der DRSB e.V. vertritt deshalb die Meinung, dass

 

 

Mercedes - Automobile

 

wieder ausschließlich in Deutschland zu produzieren sind.

 

Käufer in der ganzen Welt

 

haben dann wie schon im vorigen Jahrhundert die Möglichkeit sich an

 

deutscher Wertarbeit

 

zu erfreuen.

 

 

 

Jeder neue Arbeitsplatz in Deutschland beendet ein

Einzelschicksal eines

 

arbeitslosen Bürgers 

und

stabilisiert gleichzeitig das gesetzliche Rentensystem!

 

DRSB

Wir kämpfen seit 1988 für sinnvolle,

lernfähige und sichere Rentensysteme sowie für dauerhafte und sichere Arbeitsplätze in Deutschland.

 

 

 

 

 

DRSB e.V.
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